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2.7 Analyse und Reporting mit PivotTables und PivotCharts
Abbildung 2.37: Flexible Auswertung mit Formel-Bereichsnamen
2.7
Analyse und Reporting mit PivotTables und
PivotCharts
Mit der Version 4 wurde die Tabellenkalkulation Excel um eine neue
und wichtige Komponente erweitert: Die Kreuztabelle, Vorgänger
der PivotTable, konnte Listen im Tabellenblatt nicht nur sortieren
und filtern, sondern auch automatisch zusammenfassen und im
Schnittpunkt von Zeile und Spalte die Summen einzelner Werte aus-
geben. Mit Version 5 wurde das Prinzip verfeinert, aus der Kreuz-
tabelle wurde die Pivot-Tabelle, später umbenannt in PivotTable-
Berichte. Das Wort Pivot stammt aus dem Französischen (pivoter =
drehen) und steht für Dreh- oder Angelpunkt. Mechanische Geräte
haben einen Pivot-Punkt (Kräne, Geschütze …), Pivots werden auch
in Börsencharts für die Darstellungen von Kursentwicklungen
benutzt. Das Pivot-Prinzip ist die vorherrschende Tabellenansicht
multidimensionaler Datenbanken (OLAP).
2.7.1
Das Prinzip
Eine Liste enthält zeilenweise Mehrfacheinträge für ein Auswertungs-
element, zum Beispiel eine Kostenstelle, einen Unternehmensbereich
oder einen Artikel. Die Spalten weisen Beträge (Umsätze, Kosten,
Mengen) aus. In der PivotTable werden die Zeileneinträge vereinzelt
angezeigt, im Schnittpunkt zwischen Zeile und Spalte steht die
Summe oder Anzahl der Werte.
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