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Wem das nicht genügt, der kann sich außerdem noch an sechs hyperbolischen Funk-
tionen austoben: SINHYP, COSHYP, TANHYP, ARCSINHYP, ARCCOSHYP und ARCTANHYP.
An neuen Standardfunktionen in XL2007 nennen wir nur der Vollständigkeit halber
WURZELPI, die wirklich nicht überlebensnotwendig ist, denn:
=WURZELPI(x)=WURZEL(PI()*x)
3.18
Zinseszins- und Rentenrechnung
Die Zusammenfassung der nächsten beiden Abschnitte wird im zweiten Teil des
Buches natürlich noch wesentlich vertieft und ist hier lediglich als kleine „Appetit-
anregung“ zu verstehen.
Die kaufmännische, deutsche Zinsmethode rechnet einen Monat mit 30 Tagen und
ein Jahr mit 360 Tagen. Um tagesgenaue Zinsen nach dieser Methode rechnen zu
können, hilft Ihnen die Funktion TAGE360. Allerdings steht diese Funktion mit dem
Februar auf Kriegsfuß. Die Tageszahl zwischen dem 31.12.2002 und dem 28.02.2003
sollte 60 sein – ergibt aber 58. Damit Sie sich auf die Funktion TAGE360 verlassen
können, müssen Sie sie leicht modifizieren, statt:
=TAGE360(Ausgangsdatum;Enddatum;1)
nehmen Sie besser:
=TAGE360(Ausgangsdatum;Enddatum+(TAG(Enddatum+1)=1))-(TAG(Enddatum+1)=1) .
Neun der sechzehn Funktionen aus der (bis Xl2003) herkömmlichen Kategorie Finanz-
mathematik gehören quasi wie ein Team zusammen und behandeln im Grunde den-
selben Anwendungsfall, nur aus einer anderen Sicht mit anderen In- und Output-
Parametern. Folgender Tilgungsplan in Abbildung 3.13 wird dies verdeutlichen.
Eine Anfangsschuld wird zu einem konstanten Zinssatz über eine bestimmte Anzahl
Perioden verzinst und annuitätisch, d.h. mit konstanten Zahlungsraten, getilgt. Am
Ende der Laufzeit verbleibt eine zu definierende Restschuld. Die konstante jährliche
Annuität setzt sich aus einem immer größer werdenden Tilgungsanteil und einem
immer kleiner werdenden Zinsanteil zusammen.
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