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Abbildung 3.16 zeigt, um was es bei dieser Funktionskategorie geht.
Abbildung 3.16: Inhalt der Wertpapierfunktionen
Ein Wertpapier wird zu einem Emissionsdatum ausgegeben und am Fälligkeitsdatum
wieder zurückgegeben, jeweils zum Nennwert. Was in der Zwischenzeit passiert,
kann in drei Fälle unterschieden werden:
1.
Es fallen regelmäßig auszuzahlende Zinsen an (gemäß Abbildung).
2.
Die kumulierten Zinsen werden erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt.
3.
Formal fallen überhaupt keine Zinsen an (Zero-Bonds).
Wertpapiere können zu jedem beliebigen, unterjährigen Zeitpunkt den Besitzer
wechseln, dem Zeitpunkt der Abrechnung . Den Wert des Papiers an diesem Tag
bezeichnet man als Kurs . Es ist der Betrag, zu dem ein Käufer unter marktgerechten
Bedingungen bereit wäre, das Papier zu erwerben. Man kann diesen Wert auch als
Barwert bw verstehen, und der zum Fälligkeitsdatum ausgezahlte Betrag wäre dann
der Endwert zw .
Angenommen, das Wertpapier mit Nennwert 100
wird am 01.01.01 ausgegeben.
Die Nominalverzinsung beträgt 6 %. Die Zinsen werden vier Jahre lang jährlich
nachschüssig ausgezahlt, und am 01.01.05 ist das Wertpapier fällig, dann wird es
voll getilgt. Am 05.10.2001 wird das Papier am Markt zu einem Kurs von 80
gehandelt. Wie hoch wäre die Rendite eines potenziellen Erwerbers an diesem
Abrechnungstag? (Abbildung 3.17)
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