Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
H7:=XINTZINSFUSS(H2:H6;G2:G6)
und entspricht annähernd dem Ergebnis der Funktion Rendite. Auch hierfür existiert
eine Umkehrfunktion
H8:=XKAPITALWERT(H7;H2:H6;G2:G6) = 0
die den Kapitalwert der aperiodischen Zahlungen zum vorgegebenen Kalkulations-
zinsfuß ermittelt.
Wie kommen wir auf den Wert 84,55
in H2? Warum steht dort nicht der Kurs von
glatt 80,00
? Weil dem Veräußerer noch die unterjährig angefallenen Zinsen
zwischen letztem Zinstermin und Abrechnungsdatum zustehen. Und da es noch gar
keinen Zinstermin gibt, gilt das Emissionsdatum. Diese Zinsen bezeichnet man als
Stückzinsen, Die 4,55
im Beispiel ermittelt die Formel:
D2:=AUFGELZINS("01.01.01";"01.01.02";Abrechnung;Zins;Rückzahlung;
Häufigkeit;Basis)
Dahinter steht die ganz einfache Zinsrechnung:
(Abrechnung-Emission)/365*Zins*Rückzahlung
Die Funktionen KURSFÄLLIG und RENDITEFÄLLIG behandeln den zweiten Fall, in dem
die Zinsen nicht periodisch, sondern am Ende der Laufzeit ausgezahlt werden. Die
übrigen Prinzipien gelten natürlich gleichermaßen.
Abbildung 3.18 zeigt den dritten Fall, in dem keine nominalen Zinsen anfallen, den
so genannten Zero-Bonds bzw. T-Bonds.
Abbildung 3.18: Beispielrechnung Wertpapierfunktionen (2)
Search JabSto ::




Custom Search