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funden. Doch irgendwann waren ein paar schlaue Köpfe damit nicht mehr zufrieden.
Sie wollten partout die Wurzel aus –1 berechnen und erweiterten die Menge der
reellen Zahlen um eine weitere Dimension.
Zur Erinnerung, die Menge der reellen Zahlen kann auf einem eindimensionalen Zahlen-
strahl dargestellt werden, wie Abbildung 3.22 zeigt. Dazu zählen
natürliche Zahlen 1, 2, 3 ...
ganze Zahlen: natürliche Zahlen und negative zahlen inkl. null 0, –1, –2, –3
rationale Zahlen: Alle Brüche, die man aus den ganzen Zahlen bilden kann, z.B.
2/3, 14/5, –4/3
irrationale Zahlen: Zahlen mit unendlich vielen, nichtperiodischen Nachkomma-
stellen, die sich nicht als Bruch darstellen lassen, z.B. die Wurzel aus 2, die Euler-
sche Zahl (2,718...) oder Pi (3,14…).
Abbildung 3.22: Die komplexe Zahlenebene
Durch Einführung einer imaginären Achse entsteht nun die komplexe Zahlenebene
(C). Jede komplexe Zahl z besteht demnach aus einem Realteil und einem Imaginär-
teil, der als Vielfaches von i (der Wurzel aus –1) dargestellt wird. Die Funktion KOM-
PLEXE erzeugt aus einem Realteil und einem Imaginärteil eine komplexe Zahl.
=KOMPLEXE(3;2) = "3+2i"
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