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Vor allem beim Umgang mit Formeln und Funktionen, aber nicht nur dort, wird die
Arbeit durch ein außerordentlich hilfreiches Werkzeug unterstützt – den Excel-
Namen. Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung von Namen in der Excel-Version
2007 in den neuen Menüabschnitt Formeln integriert (Abbildung 4.1).
Abbildung 4.1: Formel-Registerkarte in der Multifunktionsleiste
Namen eignen sich besonders gut dafür, die Übersichtlichkeit in Formeln und ganzen
Dateien zu erhöhen. Weiterhin gibt es in verschiedenen Anwendungsfällen auch die
zwingende Notwendigkeit, mit Namen zu arbeiten (z.B. bei blattübergreifender
Gültigkeitsprüfung oder bei der Dynamisierung einer Datenreihe eines Diagramms).
4.1
Wozu sind Namen gut?
Wie bereits erwähnt, erhöhen Namen die Übersichtlichkeit in Mappen und speziell
in Formeln. Wenn Sie eine fremde Datei erhalten, die irgendwo die Formel
=C5*((1+C1)^C3-1)/C1
enthält, dann ist das zunächst wenig aussagekräftig, und Sie wissen überhaupt
nicht, was dort berechnet wird. Steht dort aber
=rmz*((1+i)^n-1)/i
müssen Sie nicht Nostradamus heißen, um erahnen zu können, dass die Berechnung
etwas mit Finanzmathematik zu tun hat. Ein weiterer Grund für die Verwendung von
Namen ist die Tatsache, dass sich manche Excel-Features einfach nicht damit
anfreunden können, mit Zellbezügen auf andere Tabellenblätter umzugehen. Dazu
gehören zum Beispiel die Datenüberprüfung und die Bedingte Formatierung. Der
Versuch wird mit einer der Fehlermeldungen in Abbildung 4.2 quittiert.
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