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Abbildung 4.2: Fehlermeldung bei Bezug auf andere Tabellen bei bedingten
Formatierungen oder Datenüberprüfung
Dieses „Unvermögen“ lässt sich neben einer Namenslösung auch mit der Funktion INDI-
REKT beheben. Referenzieren Sie nicht direkt auf den Bereich im anderen Tabellenblatt
– z.B. =Tabelle3!A1 –, sondern indirekt: =INDIREKT("Tabelle3!A1") .
Allerdings ist diese Variante fehleranfällig, da „Tabelle3!A1“ ein String ist, der zum Bei-
spiel beim Umbenennen eines Tabellenblatts erhalten bleibt und somit einen #BEZUG! -
Fehler verursachen würde. Deshalb ist es ratsam, doch lieber Namen einzusetzen.
Eine Ausnahme macht das Gültigkeitskriterium Liste bei der Datenüberprüfung.
Diese kommt seit XL2007 auch mit Bezügen auf ein anderes Tabellenblatt klar. Diese
Neuerung ist aber leicht „bugbehaftet“. Der Bezug =Tabelle2!A1 aus Sicht der
Tabelle1 ist nicht zulässig, =Tabelle2!A1:A1 hingegen schon?!
Weiterhin können sehr lange Formeln mittels Namen deutlich verkürzt und dadurch
übersichtlicher gemacht werden. Möchten Sie beispielsweise den Dateinamen der
aktuellen Arbeitsmappe auslesen und in eine Zelle schreiben, lautet die Formel dazu:
=TEIL(ZELLE("Dateiname";A1);FINDEN("[";ZELLE("Dateiname";A1))+1;FINDEN("]";
ZELLE("Dateiname";A1))-FINDEN("[";ZELLE("Dateiname";A1))-1)
Vergeben Sie jetzt für den Ausdruck ZELLE("Dateiname";A1) den Namen DN und
fügen diesen in die Formel ein, dann verkürzt sich diese bereits auf:
=TEIL(DN;FINDEN("[";DN)+1;FINDEN("]";DN)-FINDEN("[";DN)-1)
Im Extremfall haben Sie eventuell eine Formel „gebastelt“, die über die maximal
erlaubte Zeichenlänge einer Formel hinausgeht. In diesem Fall ist es dann angezeigt,
wiederkehrenden Formelausdrücken kurze Namen zu geben, um dadurch die Formel-
länge auf das erlaubte Maß zurückzuführen. Gleiches gilt für die maximale
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