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Verschachtelungstiefe einer Formel, die man durch Auslagern von Formelteilen in
Namen umgehen bzw. erweitern kann. Letzteres Problem ist seit XL2007 aber nur
noch theoretisch gegeben. Die Verschachtelungstiefe von ehemals 7 wurde auf 64
erhöht, und diese Grenze werden Sie wohl niemals annähernd erreichen.
Die absolute Macht der Namen zeigt sich aber erst im Umgang mit dynamischen
Bereichen. Im Zusammenhang mit Diagrammen ist dies die einzige Möglichkeit der
Dynamisierung, also der ständigen Anpassung der Datenreihen an die Größe der
Datenquellen. Gleiches gilt zum Beispiel auch für dynamische Gültigkeitslisten, die
sich an die Anzahl der Einträge einer Liste anpassen sollen.
4.2
Wie werden Namen vergeben?
Zunächst einmal muss man darauf achten, dass die Bezeichnung des Namens nicht
gegen bestimmte Regeln verstößt. Ein Name darf nicht mit einer Zahl beginnen,
Leerzeichen enthalten oder gleichlautend mit einem Zellbezug/Zellbereich sein.
Außerdem sind Sonderzeichen wie $, +, -, *, {, }, §, & , (, ), !, =, /, ; nicht erlaubt. In der
Regel sollten die Namen auch selbsterklärend sein. Der Name xyz sagt Ihnen schließ-
lich weniger als der Name Rendite .
Ein Name kann auch aus nur einem Buchstaben bestehen, was sich bei finanzmathema-
tischen Formeln sehr gut eignet, z.B. für i, n, p, q etc. Ausgeschlossen sind aber die Buch-
staben, s, c, z und r, da sie für die Begriffe Spalte/Column bzw. Zeile/Row reserviert sind.
Namen unterscheiden keine Groß- und Kleinschreibung. Wenn Sie also bereits einen
Namen D definiert haben, können Sie keinen weiteren Namen d definieren.
Die schnellste Möglichkeit, einen Namen zu vergeben, führt über das Drop-down-
Feld am linken Rand der Bearbeitungsleiste (Abbildung 4.3).
Abbildung 4.3: Auswahlfeld für Namen in der Bearbeitungsleiste
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