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Rückgabematrix
Wir haben uns angesehen, wie sich Funktionen, die im Standard einen Rückgabewert
besitzen, verhalten, wenn sie mit Arrays bestückt werden. Darüber hinaus gibt es
aber auch einige Funktionen, die schon im Standardfall selbst Matrizen als Rück-
gabewerte liefern, ohne dass die Tastenkombination (Strg) + (ª) + (¢) nötig wäre.
Dazu zählen:
MTRANS, MMULT, MINV, RGP, RKP.
Auf einzelne Werte der Rückgabematrix kann mit der Funktion INDEX zugegriffen
werden:
INDEX(MTRANS({1.2.3;4.5.6;7.8.9});1;3) = 7
denn:
MTRANS({1.2.3;4.5.6;7.8.9}) = {1.4.7;2.5.8;3.6.9}
In der Ursprungsmatrix steht die 7 in der ersten Spalte der dritten Zeile. MTRANS
transponiert diese Matrix, d.h., Zeilen und Spalten werden getauscht. In der Ergebnis-
matrix steht die 7 in der ersten Zeile und dritten Spalte, wie die Funktion INDEX
beweist.
Matrix aus Bereichen
Um das Bild zu vervollständigen, fehlt noch ein recht abstrakter Sonderfall. Der
Unterschied zwischen Bereich und Array sollte klar sein. Es gibt da aber auch ein
seltsames Konstrukt, das man als Matrix aus Bereichen bezeichnen kann. Wir haben
festgestellt, dass ein Argument, das einen Bereich verlangt, keine Matrix akzeptiert.
Das erste Argument von ZÄHLENWENN wäre demnach nicht matrixfähig. Dies ist
auch richtig, außer in dem Fall, in dem die Matrix keine Werte (oder Zeichen) ent-
hält, sondern Bereiche. Um das zu glauben bzw. zu verstehen, muss man es wohl
gesehen haben. Folgende Formel beinhaltet einen solchen Sonderfall:
ZÄHLENWENN(INDIREKT({"A:A";"B:B"});"x")
INDIREKT übergibt hier eine Matrix aus zwei Bereichen. ZÄHLENWENN führt nun für
jeden Bereich die Berechnung durch und liefert eine Matrix aus zwei Rückgabe-
werten. Der erste Wert beinhaltet die Anzahl x in Spalte A und der zweite die Anzahl
x in Spalte B.
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