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Beachten Sie, dass das Ergebnis ein negatives Vorzeichen hat. Das Ergebnis der ZW-
Funktion wird immer im entgegengesetzten Vorzeichen zur regelmäßigen Zahlung
ausgeworfen. Damit wird der buchhalterischen Sicht Rechnung getragen, nach der
die Sparleistungen Auszahlungen sind und das Endkapital (zw) den Rückfluss am
Ende der Laufzeit darstellt.
Das Ergebnis bei vorschüssiger Zahlung erhalten wir über:
= ZW(i;n;rmz;;1) = ZW(5%;6;1000;;1) = -7142,0084
Im vorherigen Abschnitt hatten wir die ZW-Funktion nach anderen Variablen aufge-
löst. Die Fragestellung könnte dabei lauten:
Wie oft muss die jährliche Zahlung von 1000
nachschüssig geleistet werden, um
bei einem jährlichen Zinssatz von 5 % auf ein Endvermögen von 6.801,91 zu kom-
men? Für diese Fragestellung liefert Excel die Funktion:
ZZR ( Zins ; Rmz ; Bw ; [Zw] ; [F] )
Wir bemühen wieder die Excel-Hilfe:
Gibt die Anzahl der Zahlungsperioden einer Investition zurück, die auf periodischen,
gleichbleibenden Zahlungen sowie einem konstanten Zinssatz basiert.
Die Argumente der Funktion ähneln denen der ZW-Funktion, nur dass Zzr als Eingabe-
parameter verschwunden ist, denn das ist ja hier die gesuchte Größe. Stattdessen kann
nun zusätzlich der zukünftige Wert zw vorgegeben werden. Die Feuerprobe ...
E3: =ZZR(5%;-1000;0;6801,91) = 6
... ist gelungen, sieht man über die kleine Rundungsungenauigkeit hinweg, denn der
zuvor berechnete Wert zw=6801,91 ist ebenfalls gerundet. Wie Sie sehen, wurde die
regelmäßige Zahlung mit Minus eingegeben, um auf das richtige Ergebnis zu kommen.
Ebenso könnte die Frage nach der Höhe der regelmäßigen Zahlung bei vorgegebe-
nem Zinssatz, Zahlungsfälligkeit, Laufzeit und Endkapital kommen. Antwort liefert
diesmal die Funktion:
RMZ ( Zins ; Zzr ; Bw ; [Zw] ; [F] )
Excel spricht:
Gibt die konstante Zahlung einer Annuität pro Periode zurück, wobei konstante
Zahlungen und ein konstanter Zinssatz vorausgesetzt werden.
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