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7.4
Funktion ZEILE als Finanzjongleur
Wie wir bereits gesehen haben, stellen die natürlichen Zahlen
1, 2, 3 , 4, ..., n
die Grundpfeiler der Finanzmathematik dar. Wussten Sie, dass Excel eine Standard-
funktion anbietet, welche die Menge der natürlichen Zahlen, allerdings begrenzt auf
die Anzahl Zeilen einer Excel-Tabelle, beinhaltet? Falls nicht, werden Sie kaum auf
ihren Namen kommen. Eine Funktion NATÜRLICHEZAHLEN gibt es nicht, N gibt es
zwar als Funktion, berechnet aber etwas gänzlich anderes. Nein, gemeint ist die
Funktion ZEILE.
Die Funktion ZEILE zählt ursprünglich zur Gattung der Matrixfunktionen. Aufgrund
ihrer hohen Anpassungsfähigkeit und Paarungsbereitschaft mit anderen Spezies fühlt
sie sich aber fast überall heimisch. Man glaubt es kaum: Sie ist sogar ein Meister der
Finanzmathematik.
Geben Sie irgendeiner Zelle den Namen n . n steht für die Obergrenze der natürlichen
Zahlen, die Sie darstellen möchten und die zugleich der Anzahl Zeitpunkte Ihrer Auf-
gabenstellung entspricht. Dann definieren Sie einen weiteren Namen Zeitstrahl
bezogen auf die Formel:
=ZEILE(INDIREKT("1:"&n)) .
Wenn Sie in die Zelle n den Wert 5 eintragen, übergibt die Formel an den Namen
Zeitstrahl das Array {1;2;3;4;5} , das für fünf Zahlungszeitpunkte steht.
Hinter dem Namen Zeitstrahl verbirgt sich nun ein Baustein, den Sie bestens für
finanzmathematische Berechnungen einsetzen können. Bislang wurden die Aufgaben-
stellungen entweder tabellarisch, über einen ausführlichen Spar- oder Tilgungsplan,
gelöst oder mit einer mathematisch hergeleiteten Kurzform oder, falls möglich, mit
den Excel-Standardfunktionen.
Die Funktion ZEILE ermöglicht Ihnen ein Zwischending, eine kompakte Darstellung in
Kurzform bei gleichzeitig annähernder Flexibilität der tabellarischen Darstellung.
Legen Sie beispielsweise fünf Jahre lang zu Beginn jeden Jahres 500
an, die zu 6 %
p.a. bei jährlicher Zinsverrechnung verzinst werden.
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