Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
Im konkreten Fall:
i nom = ((1+12%)^(1/12)-1)*12 = 0,113865515214997
Zum Beweis rechnen wir zurück:
100*(1+0,113865515214997/12)^12 = 112
Quod erat demonstrandum!
Excel bietet für die Umrechnung zwischen Effektivzins und Nominalzins zwei Funk-
tionen mit naheliegenden Namen an.
NOMINAL(Effektiver_Zins;Perioden)
Gibt die jährliche Nominalverzinsung zurück, ausgehend vom effektiven Zinssatz
sowie der Anzahl der Verzinsungsperioden innerhalb eines Jahres.
EFFEKTIV(Nominalzins;Perioden)
Gibt die jährliche Effektivverzinsung zurück, ausgehend von einer Nominalverzinsung
sowie der jeweiligen Anzahl der Zinszahlungen pro Jahr.
Angewandt auf obiges Beispiel:
=NOMINAL(12%;12) = 0,113865515214997
=EFFEKTIV(12%;12) = 0,12682503013197
Diese beiden Funktionen gehörten bis XL2003 nicht zum Standardkatalog. Falls Sie
also die Excel-Dateien mit solchen Berechnungen an Personen senden, die eventuell
noch ältere Excel-Versionen haben, führen Sie sie lieber „zu Fuß“ durch.
Der Effektivzins lässt sich nicht nur vom Nominalzins ableiten, sondern auch aus Barwert
bw und zukünftigem Wert zw , insofern natürlich die Anzahl Perioden bekannt ist, die
dazwischenliegen. Angenommen Sie haben am 01.01.03 5.430,00
auf ein Sparkonto
eingezahlt, erhalten am 31.12.08 7.111,97
und haben keine Ahnung, mit welchem
Zinssatz ihr Guthaben vergütet wurde. Wie hoch ist die Effektivverzinsung pro Jahr?
Sechs Jahre lang war das Geld angelegt. Das Ergebnis lautet demnach:
i eff = (zw/bw)^(1/n)-1
=(7111,97/5430)^(1/6)-1 = 4,6 %
Mit der NOMINAL-Funktion wäre man auch auf das Ergebnis gekommen:
=NOMINAL(7111,97/5430-1;6)/6
Search JabSto ::




Custom Search