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Die WENN-Prüfung sorgt dafür, dass nur im letzten Zeitpunkt, im Beispiel der sechste,
der Endwert eingesetzt wird, ansonsten die mit dem Faktor 1+d multiplizierten Zah-
lungen. Das resultierende Array der WENN-Funktion lautet dann:
{-1000;-1050;-1102,5;-1157,625;-1215,50625;6000}
das logischerweise den Werten im Bereich F2:F6 entspricht und das IKV gleicherma-
ßen auswerten kann.
Die Funktion IKV ist so flexibel, dass die regelmäßigen Zahlungen nicht nur mit einem
dynamischen Anstieg versehen werden, sondern sogar in ihrer Höhe beliebig schwan-
ken können. Wir betrachten dies an einem Zahlenbeispiel, bei dem eine einmalige Aus-
zahlung zu Beginn, beispielsweise ein Darlehen, zu regelmäßigen, aber in der Höhe
schwankenden Rückzahlungen führt (Abbildung 8.15).
Abbildung 8.15: Zinssatzermittlung bei schwankenden Zahlungen
Die Frage, die IKV hier beantwortet, lautet:
Mit welchem Zinssatz müssen die Rückzahlungen in B5:B8 abgezinst werden, um dem
Barwert in B4 zu entsprechen? Der Zinssatz lautet:
D1: =IKV(B4:B8)
Die Rückrechnung auf den Barwert bei Vorgabe dieses Zinssatzes geschieht über:
D4: =B4/(1+i)^C4
kopiert bis D8. Das Ergebnis passt, da die Summe in D9 genau 0 ergibt. Die Berech-
nung der Spalte D ähnelt der Barwertberechnung über die Funktion BW, nur mit dem
Unterschied, dass BW konstante Zahlungen verlangt.
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