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Die Zahlungsreihe beginnt bei IKV von links mit den Zahlungen, die am wenigsten
abgezinst werden. Bezogen auf das Polynom sind das die Koeffizienten mit der nied-
rigsten Potenz, also von a aufsteigend.
Wie ist das Ergebnis von –4,4296 % zu interpretieren, und was hat es mit den
gesuchten Polynomnullstellen zu tun? Addieren Sie den Wert 1, und bilden Sie den
Kehrwert, also 1/(1–4,4296 %), erhalten Sie 1,046349, was verdächtig nach der ers-
ten gesuchten Nullstelle aussieht (und es auch ist). Erinnern wir uns, IKV gibt das i
zurück, für das die Gleichung
0=70-131,33*(1/(1+i))+80,33*(1/(1+i))^2-19,67*(1/(1+i))^3+1,67*(1/(1+i))^4
gilt (bei gerundeten Nachkommastellen). Wenn Sie 1/(1+i) durch x ersetzen und i =
4,4296 % ist, dann muss x = 1,046349 betragen. Damit ist im Grunde schon das Rät-
sel gelöst, wie man den Bogen von einem internen Zinsfuß zur Polynomnullstelle
schlagen kann.
Jetzt kennen wir aber erst eine Nullstelle. Um auch noch die anderen Nullstellen zu
erhalten, müssen Sie IKV über den Schätzwert mitteilen, wo ungefähr gesucht werden
muss. Sie wissen, dass die Nullstellen im Bereich von 1 < x < 5 liegen. Also listen Sie in
L3:L11 ein Intervall von Schätzwerten auf, für die IKV die Nullstellen berechnen soll.
Dies müssen mindestens so viele Schätzwerte sein, wie es Nullstellen gibt, dann müssen
Sie aber Glück haben, dass jeder Schätzwert eine andere Nullstelle findet. Also nehmen
Sie viele Schätzwerte (nur kein Geiz), damit auch alle Nullstellen gefunden werden. Da
IKV i als Schätzwerte erwartet und nicht x, müssen Sie zuvor im Bereich M3:M11 x nach
i umrechnen. In N3:N11 ermittelt dann IKV die Nullstellen (Abbildung 8.18):
Abbildung 8.18: Berechnung von Polynomnullstellen
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