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8.5
Die Zielwertsuche
Neben den Näherungsverfahren, die in die Funktionen IKV und ZINS integriert sind, bie-
tet Excel noch ein kleines, aber feines Feature an, das sich in ähnlicher Weise angestreb-
ten Ergebnissen annähert. Es nennt sich Zielwertsuche und wurde in Excel 2007 der
Familie der Was-wäre-wenn-Analysen zugeordnet, die auf der Registerkarte Daten zu
finden sind (Abbildung 8.27).
Abbildung 8.27: Die Zielwertsuche
Im Gegensatz zu den Funktionen IKV und ZINS sowie dem Newtonschen Näherungs-
verfahren ist die Zielwertsuche nicht auf die Bestimmung von Polynomnullstellen
(wozu ja auch die Bestimmung des internen Zinsfußes einer Zahlungsreihe gehört)
beschränkt.
Die Zielwertsuche ist absolut flexibel überall dort einsetzbar, wo ein Ergebnis vorge-
geben ist und eine Input-Größe so variiert werden soll, dass sich dieser gewünschte
Output einstellt.
Zunächst bietet es sich aber an, noch ein wenig bei dem zuvor beschriebenen Poly-
nom zu verweilen. Findet auch die Zielwertsuche die Nullstellen der Funktion
f(x)=1,66667*x^4-6,33333*x^3+2,33333*x^2+7,33333*x-2 ?
Wir erinnern uns, dies war der Härtefall mit den drei positiven Nullstellen und der
einen negativen Nullstelle bei ca. –1. Tragen Sie folgende Werte in eine Tabelle ein:
A2:=1+2/3
A3:=-6-1/3
A4:=2+1/3
A5:=7+1/3
A6:=-2
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