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fängt Excel an, unkontrolliert zu zucken, und trägt in A1 panisch irgendwelche sinn-
losen Werte ein. Die Zielwertsuche ist hoffnungslos überfordert. Wer die Formel in A2
versteht, weiß sofort: In A1 muss eine 5 rein, um das Ergebnis von 10 zu liefern. Die
Zielwertsuche kann aber in diesem Maße nicht mitdenken. Ihr fehlen die Anhalts-
punkte, um sich dem richtigen Ergebnis anzunähern.
8.6
Immer auf Kurs – Disagio & Co
In diesem Abschnitt geht es um festverzinsliche Wertpapiere. Stellen wir uns ein Unter-
nehmen vor, das Schuldverschreibungen zu 100
emittiert. Der Erwerber zahlt die
100
an das Unternehmen, das ihm dafür acht Jahre lang am Ende jeden Jahres 6
vergütet und nach Ablauf der acht Jahre die 100
zurückgibt.
Auch hier treffen wir auf ein Finanzinstrument, das auf geometrischen Folgen und
Reihen basiert. Jene, die wir bisher kennenlernten, unterschieden sich in:
Kapitalaufbau mit Barwert (bw) < Endwert (zw)
Kapitalabbau (Tilgung) mit Barwert > Endwert
Nun kommt der dritte Fall dazu, bei dem gilt:
Barwert =Endwert
Man spricht hier von einer Zinsschuld oder einem Gesamtfälligkeitsdarlehen. Die regel-
mäßige Zahlung rmz entspricht genau der Zinsschuld. Der Tilgungsanteil ist Null und
wird vollständig auf den Fälligkeitszeitpunkt am Ende der Laufzeit gelegt. Wir verwen-
den die Formel des nachschüssigen Rentenendwertes.
Abbildung 8.33: Nachschüssige ZW-Funktion
Bezogen auf obiges Beispiel gilt:
bw = 100
q = 1+i
i = 6/100 = 6 %
rmz = -6
n = 8
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