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Die entscheidende Frage in diesem Modell lautet: Wie genau kommt der Kurs zustande,
und wie ist seine finanzmathematische Bedeutung?
Er ist nichts anderes als der Barwert der zukünftigen Zahlungsströme des Anlegers.
Barwerte kennen wir bereits und wissen, dass dafür die Funktion BW zuständig ist:
E7:= -BW(C7;D7;$B$1*$B$2;$B$1) = 90,75
Der Käufer kennt seinen zukünftigen Zahlungsstrom aus der Anlage (Abbildung 8.35):
Abbildung 8.35: Kurs (= Barwert) eines Wertpapiers zum Stichtag 01.01.2003
Zinst er diesen Zahlungsstrom zum Marktzins von 8 % ab, entspricht der Wert genau
den 90,75
. Die Funktionen NBW und BW sind hier austauschbar (dies ist immer
der Fall, wenn die regelmäßigen Zahlungen konstant sind).
B7: = NBW(8%;B1:B6) = -BW(8%;6;6;100;0) = 90,75
In Abbildung 8.34 wird diese Barwertberechnung im Bereich E5:E13 für jedes Start-
jahr durchgeführt. Durch den schwankenden Marktzins ergibt sich jedes Mal ein
neuer Barwert.
Die Berechnung des Kurses ist nicht nur mit Excels Barwertfunktionen möglich. Nein,
es wurde diesem Sachverhalt eine eigene Funktion gewidmet, die den naheliegenden
Namen KURS trägt.
KURS ( Abrechnung ; Fälligkeit ; Zins ; Rendite ; Rückzahlung ; Häufigkeit ; [Basis] )
Gibt den Kurs pro 100
Nennwert eines Wertpapiers zurück, das periodisch Zinsen
auszahlt.
Dieser Text der Excel-Hilfe ist irreführend, denn die Funktion rechnet nicht dogmatisch
pro 100
, sondern pro angegebener Rückzahlung im fünften Argument. Abrechnung
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