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ist der Tag der Weiterveräußerung, in unserem Beispiel also der 01.01.2003. Fälligkeit
steht für das Ende der Laufzeit am 01.01.2009. Zins ist der Nominalzins und Rendite
der Marktzins. Häufigkeit ist die Anzahl Zinszahlungen pro Jahr, hier also 1. Im optio-
nalen Argument Basis kann die Basis (Zinsmethode) für die Berechnung der Zinstage
pro Jahr eingestellt werden:
0 oder nicht angegeben USA(NASD) 30/360
1 Taggenau/Taggenau
2 Taggenau/360
3 Taggenau/365
4 Europa 30/360
Die verschiedenen Zinsmethoden wurden bereits in Kapitel 6 vorgestellt.
Den Kurswert zum 01.01.2003 hatten wir mit 90,75
ermittelt. Wir überprüfen das
Ergebnis mit der neu kennengelernten Funktion:
= KURS(A7;A13;B2;C7;E13;1;0)
= KURS("01.01.03"; "01.01.09";6%;8%;100;1;0)
= 90,75
Passt!
Die Funktion KURS hat eine Umkehrfunktion RENDITE, die den internen Zinsfuß des
Wertpapiers ermittelt. Diese Funktion verlangt Kurs als Eingabeparameter anstatt
der Rendite , die nun die Zielgröße darstellt:
RENDITE( Abrechnung ; Fälligkeit ; Zins ; Kurs ; Rückzahlung ; Häufigkeit ; [Basis] )
Gibt die Rendite eines Wertpapiers zurück, das periodisch Zinsen auszahlt.
Die Parameter müssen wir nicht noch mal erläutern. Die Gegenrechnung lautet:
=RENDITE(A7;A13;B2;E7;E13;1;0)
=RENDITE("01.01.03"; "01.01.09";6%;90,754240672;1;0)
=8,00 %
Die Berechnung ähnelt sehr stark den Funktionen IKV oder ZINS. Auch diesmal wen-
det Excel ein iteratives Näherungsverfahren an.
Vorteil dieser speziellen Funktionen gegenüber den Standardfunktionen ist, dass
Abrechnungs- und Fälligkeitsdatum auf beliebige unterjährige Datumsangaben fal-
len können und keine volle Jahre oder Monate voraussetzen wie die Funktionen
(N)BW, ZINS oder IKV.
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