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Der interne Zinsfuß ergibt sich aus:
D2:= XINTZINSFUSS (B2:B12;A2:A12;0)
In D3 steht zur Verprobung ein fast identischer Zinssatz, der sich erst ab der siebten
Nachkommastelle von D2 unterscheidet.
Vor der Excel-Version 2007 gehörte diese Funktion zu den zusätzlich zu installieren-
den Analysefunktionen, die man besser vermied. Dann konnte auch mit einem
Tuning der Standardfunktion IKV der interne Zinsfuß dieser Zahlungsreihe ermittelt
werden. Und auch in Excel 2007 kann diese Variante noch sehr nützlich sein.
D3: {=(1+IKV(SUMMEWENN(A:A;ZEILE(INDIREKT(MIN(A:A)&":"&MAX(A:A)));B:B);0))^365-1}
Wir werden diese Formel jetzt genau sezieren, denn in ihr steckt jede Menge Knoff-
hoff.
MIN(A:A)&":"&MAX(A:A)
steckt die Grenzen des Betrachtungsraumes ab. Das kleinste und größte Datum wer-
den gefunden, nämlich der 01.01.01 und der 31.01.11. Da Excel solche Datumsanga-
ben in Ganzzahlen umwandelt, wird mit
"36892:40574"
weitergerechnet. (Nach Verknüpfung mit den beiden kaufmännischen & .)
ZEILE(INDIREKT("36892:40574"))
… erzeugt ein Array mit allen Zahlen in diesem Intervall:
{36892;36893;36894;...;40573;40574}
(Wegen der Zeilenbegrenzung ist diese Berechnung in früheren Excel-Versionen nur
bis zum 05.06.2079 = 65536 möglich). Jedes Element dieses Arrays fungiert in der
nächsten Teilberechnung als Suchkriterium von SUMMEWENN. Diese Funktion gibt
ihrerseits ein Array weiter, das nur an den Stellen Werte ungleich 0 enthält, an denen
Zahlungen stattfinden. Alle übrigen Elemente werden mit Nullen aufgefüllt.
SUMMEWENN(A:A; {36892;36893;36894;...;40573;40574};B:B)
={-1000;0;0;...;0;50}
Mit diesem Schritt ist aus der aperiodischen Zahlungsreihe eine periodische Zah-
lungsreihe entstanden. Nur eben, dass in einigen Perioden die Zahlungen die Höhe 0
angenommen haben. Mit dieser Zahlungsreihe kommt IKV klar:
=IKV({-1000;0;0;...;0;50})=0,00026177749111298
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