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Wie IKV funktioniert und anzuwenden ist, wurde in Kapitel 8 bereits ausführlich
gezeigt, deshalb fassen wir uns nun bezüglich unserer vier Alternativen kurz. Die vier
internen Zinsfüße lauten:
B10:=IKV(B2:B7)=14,8 %
D10:=IKV(D2:D7)=12,9 %
E10:=IKV(E2:E7)=14,2 %
F10:=IKV(F2:F7)=15,0 %
G10:=IKV(G2:G7)=15,3 %
(jeweils auf eine Nachkommastelle gerundet)
Interessant ist vor allem die Feststellung, dass wir nach diesem Verfahren nicht zum
gleichen Ergebnis kommen wie bei der Kapitalwertmethode. Diesmal wäre Alterna-
tive 6 zu bevorzugen, denn sie weist mit 15,3 % die höchste Rendite auf. Ausgerech-
net die Alternative, die bzgl. nominaler Zahlungssumme und Kapitalwert so schlecht
abgeschnitten hat.
Wem sollen wir nun glauben? Der Kapitalwertmethode, die Alternative 2 vorschlägt,
oder dem internen Zinsfuß, der Alternative 6 favorisiert?
Um das beantworten zu können, muss man wissen, dass die Methode des internen
Zinsfußes als Entscheidungskriterium zwei Schwächen birgt. Zum einen kann die
Berechnung unter Umständen zu nicht eindeutigen Ergebnissen führen. Es besteht die
Möglichkeit, dass eine Zahlungsreihe keinen, einen oder mehrere interne Zinsfüße auf-
weist. Dies kann aber nur dann der Fall sein, wenn die Zahlungsreihe mehr als einen
Vorzeichenwechsel aufweist. Bei obigen Alternativen haben nur Numero fünf und
sechs drei Vorzeichenwechsel:
Auszahlung; +Einzahlung; Auszahlung; + Einzahlung
Alle anderen Alternativen besitzen nur eine Auszahlung gefolgt von einer Reihe von
Einzahlungen.
Berechnen Sie einmal den internen Zinsfuß der sechsten Zahlungsreihe:
t 0 =-828; t 1 =+2650; t 2 =-2822; t 3 =+1.000
Ohne Angabe des Schätzwertes erhält man:
=IKV({-828;2650;-2822;1000})=15,3 %
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