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Mit anderem Schätzwert erhält man kurioserweise aber andere Ergebnisse:
=IKV({-828;2650;-2822;1000};0,03)=4,7 %
oder
=IKV({-828;2650;-2822;1000};0)=0,0 %
Hier haben wir also solch eine Zahlungsreihe mit mehreren Vorzeichenwechseln und
mehreren Renditen.
Aber zum Trost: Eine Zahlungsreihe mit mehreren Vorzeichen muss nicht unbedingt
mehrere Zinssätze besitzen. Obige Zahlungsreihe nur geringfügig angepasst, behält
nur noch einen Zinssatz übrig:
t 0 =-828; t 1 =+2650; t 2 =-2822; t 3 =+1002
Egal welchen Schätzwert Sie nehmen, Sie erhalten nun immer:
=IKV({-828;2650;-2822;1002};0)=21,8 %
Auch Anlage 5 besitzt nur einen internen Zinsfuß, obwohl mehrere Vorzeichenwech-
sel vorkommen. Um sicherzugehen, bietet es sich an, die Zahlungsreihen in einem
Diagramm zu visualisieren (Abbildung 9.7). In Spalte A wird bis Zeile 21 ein Intervall
möglicher Zinssätze angelegt. Im Bereich darunter, A23:E29, werden noch einmal die
Zahlungen der Anlagen A2 bis A6 erfasst, die im Diagramm dargestellt werden sol-
len. In den Spalten B:E bis Zeile 21 werden die Kapitalwerte abhängig vom jeweiligen
Zins ermittelt.
B2:=NBW($A2;B$24:B$29)
wird bis E21 kopiert. Nun werden zwei Punkt(XY)-Diagramme erstellt. Alle vier
Datenreihen bekommen den Bereich A2:A21 als X-Achse. Die Bereiche B2:B21;
C2:C21, D2:D21 und E2:E21 repräsentieren die Y-Achsen. Die ersten drei Daten-
reihen werden im oberen Diagramm gezeigt. Die vierte Datenreihe zeigt sich im
unteren Diagramm, da sie einen ganz anderen Maßstab hinsichtlich der y-Werte hat
und die Aussage ihres Kurvenverlaufes im oberen Diagramm verloren gehen würde.
Wie unschwer zu erkennen ist, laufen die Kurven der Anlagen 3, 4 und 5 nur einmal
durch die X-Achse, was beweist, dass sie nur einen internen Zinsfuß besitzen.
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