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Abbildung 9.8: Prämisse der Wiederanlage zum internen Zinsfuß
Die klassische Methode des internen Zinsfußes ermittelt für die Zahlungsreihe in
Spalte B einen Zinsfuß von 14,15906 %. Problematisch ist hierbei die Annahme
bezüglich der Reinvestitionsmöglichkeit des Rückflusses der 700
in t 1 . Bei dieser
Methode ist der Zinssatz der Reinvestition erst mit dem Ergebnis der Rechnung ex
post bekannt und somit nicht entsprechend der realen Gegebenheiten beeinflussbar.
Folglich wird unterstellt, dass die 700
zum internen Zinsfuß selbst angelegt wer-
den können (Reinvestition 1), was nicht unbedingt realistisch ist. Dies wird dann
wichtig, wenn die Frage gestellt wird:
Welches Endvermögen besitze ich nach Ablauf der Periode t 5 ?
Um die Frage beantworten zu können, muss ich wissen, was mit den 700
passiert,
die ich in t 1 bekomme. Diese müssen ja auch wieder vier Perioden lang angelegt wer-
den. Es ist zu bezweifeln, dass ich dann eine weitere Anlage finde, die wieder 14,2 %
Rendite kredenzt. Unterstellt man eine Reinvestition der 700
zu einem konser-
vativen Marktzins von 5 % (Reinvestition 2), reduziert sich die Rendite der Anlage
insgesamt auf 9,86778 %.
700
für vier Jahre angelegt ergibt:
700
* 1,05^4 = 850,85
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