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Es resultieren also die Bereiche:
{B2;B2:B3;B2:B4;B2:B5;...;B2:B12}
SUMMEWENN kann nun für alle elf Bereiche separate Summen bilden. Mit der Funk-
tion SUMME würde das nicht klappen. Das Suchkriterium <1E+100 ist ein Vehikel,
um alle Zahlen bis nahe zu Excels Rechenobergrenze zu berücksichtigen. 1E+100
steht für eine 1 mit 100 Nullen. Es werden also alle Zahlen summiert, die kleiner als
diese Riesenzahl sind.
Das resultierende Array ist:
{-1000;-900;-700;-400;-300;-50;150;450;450;450;450}
und beinhaltet die Kumulationen von B2:B12 Der Rest der Formel sucht in diesem
Array die erste Zahl, die größer als 0 ist, und liefert dessen Position, spricht die Pay-
off-Periode.
Neben der Grundform kennt man auch eine erweiterte dynamische Amortisations-
rechnung, die Zinseffekte berücksichtigt und sich Unterstützung von der Kapital-
wertmethode holt. Abbildung 9.11 zeigt diese Erweiterung in den Spalten E und F.
E2: =NBW(5%;B$2:B2)*1,05
F2: =NBW(5%;C$2:C2)*1,05
nach unten kopiert berechnet für alle Bereiche
{B2;B2:B3;B2:B4;B2:B5;...;B2:B11} (dito für Spalte C)
die Kapitalwerte, statt nur die Summen zu bilden wie bei der statischen Methode.
Die Zeile, in welcher der Kapitalwert positiv wird, bestimmt die Pay-off-Periode.
E15: {=MIN(WENN(E2:E12>0;ZEILE(1:11)))-1} = 7
F15: {=MIN(WENN(F2:F12>0;ZEILE(1:11)))-1} = 10
Am Ergebnis hat sich also nicht viel geändert, nur dass die Amortisationsdauer bei
Anlage 1 um eine Periode länger wurde.
Zum Teil wird die Auffassung vertreten, bei der dynamischen Amortisationsrechnung
sollte darüber hinaus für jede Periode ein potenzieller Liquidationserlös berücksichtigt
werden. Doch führt das die ganze Rechnung nicht ad absurdum? Wie bemisst sich ein
potenzieller Liquidationserlös? Eventuell könnte man den Barwert zukünftiger Erträge
erlösen. Angenommen man setzt Kalkulationszins und internen Zins von Anlage 2
gleich. Dies würde gleichzeitig den Kaufpreis in t 0 von 1000
bei den prognostizier-
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