Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
ten Rückflüssen rechtfertigen. Nach der ersten Periode ergäbe sich dann ein Liquida-
tionserlös von:
=NBW(7,92%;C4:C12) = 979,29
Zuzüglich dem ersten Rückfluss und beides abgezinst ...
(979,29
+ 100
) / 1,0792 = 1000
... entspricht es genau dem Kaufpreis, und die Pay-off-Periode wäre schon erreicht;
doch das sagt wenig aus!?
Welche der beiden alternativen Anlagen ist denn nun die bessere? Die klassischen
dynamischen Verfahren IKV und NBW sind auf alle Fälle aussagekräftiger als die
Amortisationsrechnung. Diese kann nur ein untergeordnetes Kriterium darstellen.
Doch auch die dynamischen Verfahren sind sich oft nicht einig, wie wir gesehen
haben. Auch diesmal ist der IKV von Anlage 1 besser, aber hinsichtlich NBW gewinnt
Anlage 2.
Bei IKV wird die geschilderte Wiederanlageprämisse kritisiert. Andererseits liegt der
Vorteil in der Methode, keinen kalkulatorischen Zinsfuß bestimmen zu müssen.
Zumindest die rechnerische Ermittlung ist unstrittig. Bei der Kapitalwertmethode
muss man sich die Frage gefallen lassen: Ist der gewählte Zinsfuß der richtige? Kann
die Entscheidung der Kapitalwertmethode bei einem anderen Zinssatz kippen?
Dies lässt sich übrigens leicht feststellen, indem die Zahlungsströme beider Anlagen
saldiert werden und vom Saldo der IKV gebildet wird:
{=IKV($C$2:$C$12-$B$2:$B$12)} = 5,86 %
Aha! Wird der kalkulatorische Zinssatz von 5 % auf 5,86 % angehoben, sind beide
Alternativen gleichwertig:
{=NBW(IKV($C$2:$C$12-$B$2:$B$12);B2:B12)} = 129,40
{=NBW(IKV($C$2:$C$12-$B$2:$B$12);C2:C12)} = 129,40
Steigt der kalkulatorischen Zinssatz weiter, kippt das Ergebnis zugunsten Anlage 1.
Der kalkulatorische Zinssatz muss also mit viel Bedacht gewählt sein. Welche Anlage
ist denn nun zu präferieren? Entscheiden Sie selbst!
Search JabSto ::




Custom Search