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Abbildung 10.3: Zweidimensionale Mehrfachoperation
Die Intervalle in der ersten Zeile und der ersten Spalte können übrigens ruhig Formeln
enthalten und müssen nicht manuell eingetragen werden. Hier würde es sich anbieten,
nur in A9 den ersten Zinssatz manuell einzutragen und das Intervall dann mit
A10:=A9+1%
herunter kopiert zu erzeugen. Vorsicht Falle: Verlockend könnte es sein, das Intervall
selbst mit den zu variierenden Eingabezellen zu verknüpfen, etwa:
A9:=B2-3%
doch das geht in die Hose. Excel kommt dann durcheinander, wie besonders Zeile 13
(6 %) in Abbildung 10.4 zeigt (aber auch andere Zeilen zeigen falsche Werte).
Durch die MOP entsteht hier ein Zirkelbezug zwischen der Eingabezelle B2 und dem
Zinssatzintervall. In normalen Formeln erkennt Excel Zirkelbezüge und mahnt diese
an. Bei MOP ist dies nicht der Fall. Excel spielt ja unsichtbar alle Werte des Intervalls
in B2 durch. Doch der temporäre Wert in B2 ändert wiederum durch die Verknüpfung
in A9 das Intervall selbst. Solche Verknüpfungen zu den Eingabeparametern inner-
halb der MOP-Tabelle müssen Sie also vermeiden, wenn Sie zuverlässige Ergebnisse
haben wollen.
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