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Abbildung 10.4: Zirkelbezug bei Mehrfachoperationen
Apropos Zirkelbezug. MOP verträgt sich grundsätzlich nicht gut mit Zirkelbezügen.
Diese sollen in Excel-Dateien so weit wie möglich vermieden werden. Für spezielle
Berechnungen kann es aber sinnvoll sein, die Excel-Iteration zu aktivieren. (In Excel –
Das Zauberbuch finden Sie schöne Beispiele dazu.) Wenn Sie in solchen Fällen gleich-
zeitig mit MOP arbeiten, kann das zu instabilen Berechnungen in der Excel-Datei
führen. Denn die Excel-Iteration führt im Hintergrund mehrere Berechnungsschritte
durch und MOP ebenso, wobei sich beide gegenseitig unerwünscht hochschaukeln.
Damit ist die Grundfunktionalität dieses Features bereits erschöpft. Klingt nicht
besonders spektakulär, wir haben verstanden, wie es funktioniert (hoffe ich doch),
aber der Nutzen dieses Features wird noch nicht ganz klar. Kritiker würden wahr-
scheinlich sofort einwenden: Was soll der Aufwand, man hätte doch auch in der
Annuitätenberechnung gleich in die Zelle B9
B9:=RMZ($A9/12;$B$3;B$8)
eintragen können und sie nach D17 kopiert. (Unter genauer Beachtung der richtig
positionierten $-Zeichen.) Es hätte zum gleichen Ergebnis geführt. Das stimmt zwar,
aber das Beispiel sollte auch nur zeigen, wie MOP grundsätzlich anzuwenden ist.
Seine wahre Stärke spielt MOP erst dann aus, wenn das Berechnungsmodell, dem die
Ergebniszelle zugrunde liegt, viel komplizierter ist. Dann ist es nämlich nicht mehr
möglich, die Ergebniszelle selbst über den MOP-Ergebnisbereich zu kopieren. Wir
erinnern uns an das Newton´sche Näherungsverfahren zur Bestimmung von Funk-
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