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Jetzt wollen wir noch wissen, welche Input-Größe sich am stärksten auf das Ergeb-
nis auswirkt und welche am schwächsten. Dazu bilden wir zunächst eine Rangfolge
der Ausschläge.
L20: =RANG(H20;$H$20:$H$23;0)
wird bis L23 kopiert. In E25:L28 werden nun die Sensitivitäten gemäß Rangfolge sortiert.
E25: =INDEX(E$20:E$23;VERGLEICH($L25;$L$20:$L$23;0))
wird auf die Bereiche E26:E28 und H25:J28 kopiert. L25:L28 enthält die Zahlen eins
bis vier in aufsteigender Reihenfolge, z.B. mit
L25: =ZEILEN(L$25:L25)
(bis L28 kopiert) erzeugt.
Zu guter Letzt erstellen wir auf Basis der sortierten Sensitivitäten ein gestapeltes
Balkendiagramm, das nach links die Worst-Case-Ausschläge und nach rechts die
Best-Case-Ausschläge der vier Input-Größen (jede separat betrachtet) darstellt. Da
wir die Sensitivitäten sortiert haben, werden die Balken nach unten logischerweise
immer kleiner, was dem Diagramm das tornadoähnliche Aussehen verleiht.
Bei Erstellung des Balkendiagramms ist es wichtig, dass Sie die Datenreihen spalten-
weise erzeugen, sodass Sie die drei Datenreihen
=DATENREIHE("-10%";Tornado!$E$25:$E$28;Tornado!$H$25:$H$28;1)
=DATENREIHE("0%";Tornado!$E$25:$E$28;Tornado!$I$25:$I$28;2)
=DATENREIHE("+10%";Tornado!$E$25:$E$28;Tornado!$J$25:$J$28;3)
erhalten. Kleines Resümee:
Die Sensitivitätsanalye betrachtet hier vier potenzielle Input-Größen, deren Einfluss
auf die Ergebnisgröße aber nicht zusammen, sondern jede für sich alleine betrachtet
werden soll. Die Mehrfachoperation wird dazu mit zwei Input-Größen ausgestattet:
Die erste – im Zeilenkriterium – variiert die gewählte Input-Größe, wobei die Aus-
prägungen nicht absolut, sondern in Relation zur Basis-Variante ausgedrückt werden.
Die Zweite – im Spaltenkriterium – variiert keine Input-Größe, sondern (das ist die
Pointe) bestimmt, welche der vier potenziellen Input-Größen durch die im Zeilen-
kriterium definierten Ausprägungen variiert werden soll.
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