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Hierbei handelt es sich um sogenannte Normalinvestitionen, bei denen einer Aus-
zahlung in der Periode t 0 ausschließlich Einzahlungen in den Perioden t 1 bis t 5 fol-
gen. Die Investition könnte eine Anschaffung einer Immobilie, eines Fahrzeuges,
einer Maschine oder irgendeines anderen Vermögensgegenstand betreffen, der in
den folgenden Perioden Rückflüsse erzielt.
In dem Fall hätten wir implizit eine Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes von
fünf Jahren unterstellt. D.h., er ist nach fünf Jahren nichts mehr wert und erzielt keine
weiteren Zahlungseingänge. Wäre dies nicht der Fall, würde der Restwert am Ende von
t 5 eine ganz entscheidende Rolle spielen. Die offensichtlich unrentable Anlage 1
könnte plötzlich auf das Siegerpodest klettern, wenn es eine wesentlich längere Nut-
zungsdauer, niedrigere jährliche Abschreibungen, ergo einen höheren Restwert hätte
als die andere Anlage.
Zur Berechnung der Abschreibungen und des resultierenden Restwertes stellt Excel
nun entsprechende Funktionen zur Verfügung:
LIA – Lineare Abschreibung
DIA – Arithmetisch-degressive Abschreibung
GDA – Geometrisch-degressive Abschreibung
VDB – Geometrisch-degressive Abschreibung mit Methodenwechsel
Warum gibt es verschiedene Abschreibungsfunktionen? Weil es unterschiedliche
Abschreibungsmethoden gibt, die einen unterschiedlichen Wertverzehr des Anlage-
gutes über den Zeitverlauf unterstellen. Handels- und steuerrechtlich gibt es Vor-
schriften, die nur bestimmte Methoden zulassen, die je nach nationaler Gesetzge-
bung variieren können.
11.1
Lineare Abschreibung
Bei der linearen Abschreibung wird ein konstanter jährlicher Wertverzehr bis zum
Ende der Laufzeit unterstellt. Mathematisch ist dies die banalste Methode. Für diese
und alle folgenden Methoden definieren wir erst einmal folgende Symbole:
AHK = Anschaffungs(herstellungs)kosten
n = Nutzungsdauer
p = Periode
r p = Abschreibungsrate in der p-ten Periode
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