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Diese Methode weist aus mathematischen Gründen die Eigenschaft auf, dass der
Vermögensgegenstand niemals auf 0 abgeschrieben wird. Um es trotzdem zu ermög-
lichen, auf einen Restwert von 0 abzuschreiben, behilft man sich mit einem Metho-
denwechsel, der zu einem bestimmten Zeitpunkt von der degressiven auf die lineare
Abschreibung umschwenkt.
11.4 Geometrisch-degressive Abschreibung mit
Methodenwechsel
Diese Methode wird über die Funktion VDB abgebildet:
VDB ( Ansch_Wert ; Restwert ; Nutzungsdauer ; Anfang ; Ende ; [Faktor] ;
[Nicht_Wechseln])
Gibt die degressive Doppelraten-Abschreibung eines Wirtschaftsgutes für eine bestimmte
Periode oder Teilperiode zurück.
Mit den Argumenten Anfang und Ende muss ein Zeitraum definiert werden, für den
dann die kumulierten Abschreibungsbeträge zurückgegeben werden. Um zum Bei-
spiel die AfA der ersten Periode zu erhalten, muss man Anfang auf 0 und Ende auf 1
stellen. Für die AfA-Summe der ersten drei Jahre stellt man den Anfang wieder auf
0 und das Ende auf 3.
Der Faktor wird genauso eingestellt wie bei der Funktion GDA. Mit dem letzten Argu-
ment Nicht_Wechseln wird eingestellt, ob überhaupt ein Methodenwechsel von
degressiver auf lineare Methode erfolgen soll. Wird hier WAHR eingetragen, wird der
Methodenwechsel unterdrückt, und die Funktion rechnet genauso wie GDA. Abbil-
dung 11.6 zeigt den tabellarischen Aufbau.
Der Restwert in Spalte D ergibt sich wie gehabt. Die AfA-Beträge lauten:
E3: =VDB(AHK;RWn;n;p-1;p;$B$3*n;0)
kopiert bis E15. Wie zu sehen ist, sinken die jährlichen Abschreibungsbeträge bis zu
einem Jahr, in dem sie plötzlich konstant verlaufen. In Spalte F zeigen wir das Ver-
hältnis der aktuellen AfA zur vorherigen AfA.
F4: =E4/E3
In dem Jahr, in dem das Verhältnis nicht mehr 80 % beträgt, hat der Methodenwech-
sel von degressiver zu linearer AfA stattgefunden. Zur Information wird die entspre-
chende Periode in B5 berechnet:
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