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Selektieren Sie A9:B20 und wählen Daten>Datentools>Was-wäre-wenn-Analyse>
Datentabelle
Abbildung 12.19: Veränderbare Zelle der Mehrfachoperation: Aktienanteil A
E4 ist die veränderbare Input-Größer der MOP. Sie erhalten nun in B10:B20 die elf
verschiedenen Standardabweichungen. Das Gleiche wird in C9:D20 für die durch-
schnittlichen Renditen wiederholt.
Erzeugen Sie ein Punkt(XY)-Diagramm mit einer Datenreihe, die B10:B20 als x-
Werte und D10:D20 als y-Werte enthält. Als Krönung der ganzen Arbeit betrachten
wir Abbildung 12.20.
Chart 1 ist noch nicht besonders spektakulär. Kaufen wir Aktie A, haben wir eine
höhere Rendite, aber auch ein höheres Risiko. Aktie B ist sicherer, aber dafür muss auf
Rendite verzichtet werden. Alle Kombinationen aus A und B liegen auf einer Gerade
dazwischen, was uns auch nicht vom Hocker reißt. Welches Portfolio zu bevorzugen
wäre, liegt an der Risikofreudigkeit des Anlegers. Liegt seine Indifferenzgerade genau
auf der Datenreihe, sind ihm alle Varianten gleich recht. Der Angsthase tendiert eher
zu B und der Zocker eher zu A.
In Chart 2 links unten wird es jetzt erst spannend, hier wird erst der Benefit der Port-
foliotheorie deutlich. Was hat sich eigentlich an der Ausgangssituation geändert?
Nicht viel. Lediglich die Renditen der Aktie B von 3 % und 4 % sind zeitlich vertauscht.
Doch die Auswirkungen sind gewaltig. Die Gerade schlägt plötzlich einen Haken
nach links. Angsthase macht einen Luftsprung vor Entzückung. Es offenbart sich ein
Portfolio mit einer Rendite über der von Aktie B und einem Risiko, das fast gegen 0
geht. Mit 20 % Aktie A und 80 % Aktie B sind 3,91 % Rendite bei nur 0,09 % Risiko
zu erwarten. Hier hat eine wirkliche Optimierung von Chance und Risiko stattgefun-
den. Was hat dies ermöglicht? Das Zauberwort heißt:
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