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Spalte L:N zeigt alle möglichen Aktienanteile der Aktien A–C. Um das Ganze nicht
manuell zu tippen, sondern über eine kopierbare Formel hinzubekommen, muss man
sich den Algorithmus klarmachen. In Spalte L kommt die 100 einmal vor, die 90 zwei-
mal, die 80 dreimal und so fort. Da hilft eine Hilfsspalte A mit 1 x 1, 2 x 2, 3 x 3 usw.
K3: =WENN(ZÄHLENWENN(K$1:K2;K2)=K2;K2+1;K2)
L3: =(11-K3)*10
In Spalte M wird wiederholt bei 0 begonnen zu zählen, und jedes Mal wird der Wert
10 weiter nach oben gezählt, bis wieder bei 0 begonnen wird, also:
0; 0-10; 0-10-20; 0-10-20-30; 0-10-20-30-40;…
Das vermag die Formel
M3: =ZÄHLENWENN(K$1:K2;K3)*10
zu verallgemeinern. Achten Sie bei den ZÄHLENWENN-Formeln genau auf die Dol-
lar-Setzung. Nur noch der Vollständigkeit halber folgt die Residualgröße des Aktien-
anteils C:
N3: =100-L3-M3
K3:M3 wird bis Zeile 68 kopiert (66 Portfolios gibt es). Spalte N benötigen wir in den
weiteren Berechnungen nicht mehr, da in der folgenden Mehrfachoperation der
Aktienanteil von A und B variiert wird. C ergibt sich dann selbstverständlich.
Das war die Vorarbeit, um mit MEHRFACHOPERATION (MOP) wieder alle Mittelwerte
und Standardabweichungen zu sammeln und in einem Chancen-Risiko-Chart zu zei-
gen. Jetzt wird es aber doch noch mal ein bisschen kompliziert, wie Abbildung 12.23
zeigt.
Bei drei Aktien haben wir zwei Input-Größen, die durch die MOP variiert werden
müssen (Aktie A und B – Aktie C ergibt sich als Rest). Die zwei Zielgrößen µ und
σ
bleiben gleich, unabhängig von der Aktienanzahl. Eine solche MOP wird normaler-
weise in einer zweidimensionalen Matrix dargestellt aber das lässt sich nicht direkt
in einem Diagramm darstellen. Deshalb machen wir über eine Stringverkettung aus
zwei Dimensionen nur noch eine. (Und zwar nach dem gleichen Prinzip, nach dem
wir dies auch schon mal in Kapitel 10 über multidimensionale MOPs getan haben.)
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