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Wenn Sie kein Lineal zur Hand haben, ist es vielleicht mühselig, die effizienten Port-
folios mit bloßer Kraft der Augen abzulesen. Sie ahnen es bereits: Natürlich lassen
sie sich auch rechnerisch herauspicken. Abbildung 12.27 zeigt es.
Abbildung 12.27: Identifikation der effizienten Portfolios in Spalte R
Die Spalten L bis Q haben wir bereits erklärt. Sie sind Basis für die Erhebung aller
Portfolios. Neu dazu kommt die Spalte R, welche dem Abschnitt seinen Namen gibt
und die Spreu vom Weizen trennt.
R3: {=SUMME(WENN(($Q$3:$Q$68>Q3)*($P$3:$P$68<P3);1))}
Die Formel liefert die Anzahl der Portfolios, die sowohl rentabler als auch sicherer sind
als jenes der aktuellen Zeile. Ist die Zahl 0, ist das aktuelle Portfolio effizient. In dem
Fall ist jedes andere Portfolio entweder unrentabler oder riskanter. Filtern Sie nun die
Spalte R nach der 0, und Sie sehen nur noch die effizienten Portfolios. Geschafft!!!
12.5.3 Es kann nur eines geben: optimales Solver-Portfolio
Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir wollen nicht nur wissen, welche Port-
folios alle infrage kommen, sondern wir suchen: The one and only!
Also das, zumindest aus der subjektiven Sicht eines Anlegers, optimale Portfolio. Gleich-
zeitig wollen wir die Restriktion aufheben, die Aktienanteile immer nur in Schritten von
10 % (oder 1 %) planen zu können. Wie sähe es aus, wenn die Aktienanteile beliebig
teilbar wären?
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