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13.3
Vom Aufzeichnen zum Programmieren
Ein Makro aufzuzeichnen hat noch nicht viel mit Programmierung zu tun. Der Rekor-
der ist nur ein außerordentlich nützliches Hilfsmittel, um Programmierung zu lernen.
In anderen Entwicklungsumgebungen haben Sie diese Möglichkeit nicht.
Microsoft Access wird ebenfalls durch VBA unterstützt, dort müssen Sie sich die Pro-
grammierbausteine aber viel mühsamer selbst erarbeiten. Anstatt eines Makrorekorders
gibt es in Access nur Assistenten, die Ihnen bei der Erstellung der häufigsten Standard-
makros behilflich sind. Diese sind aber längst nicht so flächendeckend einsetzbar wie
der Makrorekorder in Excel oder Word.
Der erste Schritt vom Aufzeichnen zu Programmieren besteht darin, die einzelnen
Anweisungen des aufgezeichneten Makros wie Puzzleteile umzuplatzieren, zu
ergänzen oder überflüssige Teile zu löschen. Die erste Schwierigkeit besteht also
darin, herauszufinden:
Was fehlt?
Was ist überflüssig?
Was muss umplatziert oder angepasst werden?
Um die Fragen zu beantworten, bedarf es ein wenig Erfahrung, Experimentierfreude
und die Aneignung eines gewissen theoretischen Basiswissens. Zurück zu unserem
Beispiel:
Das Makro trägt in eine bestimmte Zelle eine 4 ein und führt dann eine immer iden-
tische Zielwertsuche aus. Das ist natürlich ziemlich witzlos und total unflexibel. Die
Anforderung an unseren Renditerechner ist folgende:
Es wird eine der sechs Eingabezellen (inklusive Fälligkeit) variiert.
1.
Es wird eine der übrigen Zellen als veränderbare Zelle definiert (exklusive Fällig-
keit).
2.
Das Makro führt die Zielwertsuche durch. Die Zielzelle ist mit C11 immer die gleiche,
aber die veränderbare Zelle muss sich flexibel auf das einstellen, was der Benutzer
zuvor als veränderbare Zelle ausgewählt hat.
3.
Wie muss das Makro angepasst werden, um diese Anforderungen zu erfüllen?
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