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kann er wieder abgerufen werden. Lässt man die eckigen Klammern weg
A1 = 123
passiert fast das Gleiche, nur man sieht nichts. Denn diesmal wird der Wert nicht in
eine Zelle geschrieben, sondern in eine Variable, für die VBA irgendwo im Hinter-
grund, im Arbeitsspeicher einen Platz(halter) besorgt.
Im Unterschied zur „Tabellenvariablen“, sprich Excel-Zelle, unterliegt die VBA-Variable
keiner Namenskonvention. Excel-Zellen besitzen die Namen
A1 bis XFD1047576 (früher IV65536).
VBA-Variablen können dagegen auch:
Helmut
oder
Rzt4rt36tr3tr
heißen. (Durch das praktische Feature der Excel-Namen gilt das natürlich auch für
Excel-Zellen.)
Die Daten, die in Excel-Zellen erfasst werden können, unterscheiden sich hinsichtlich
des Datentyps:
Wert
Text
Wahrheitswert
Fehlerwert
Bereich
Matrix/Array
Der Excel-Anwender braucht sich nicht weiter darum zu kümmern. Die Zellen sind so
flexibel, dass sie immer jeden beliebigen Datentyp aufnehmen können. Es sei denn,
dies ist durch die Datenüberprüfung explizit eingeschränkt.
In VBA wird bei der Variablendeklaration vor Verwendung deren Datentyp festgelegt.
Dies verfolgt vor allem den Zweck, nicht mehr Speicherplatz zu verbrauchen, als not-
wendig ist. Bei großen, rechenintensiven VBA-Projekten kann das einen riesigen
Unterschied ausmachen. Es leuchtet ein, dass eine Variable, die nur den Wert true
oder false annehmen kann (Datentyp boolean), weniger Speicher benötigt als Schil-
lers Glocke, die auch in einer einzigen Stringvariablen gespeichert werden könnte.
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