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VBA kennt natürlich alle Datentypen, welche die Excel-Zelle kennt. Darüber hinaus
ist der Datentyp Wert in VBA in viele Untertypen aufgeteilt. Die wichtigsten sind:
Byte für Ganzzahlen von 0 bis 255
Long für Ganzzahlen von –2.147.483.648 bis +2.147.483.647 (lt. Peter Monadjemi
gibt es in 32-Bit-Betriebssystemen keinen Grund mehr, den kleineren Datentyp
Integer zu verwenden).
Double für Fließkommazahlen mit einer Rechengenauigkeit von 15 Stellen und
einer Obergrenze von 10^308. Dieser Datentyp entspricht der Rechengrenze einer
Excel-Zelle, deshalb geben wir uns mit halben Sachen wie den Datentypen Single
oder Currency (liegen irgendwo zwischen Long und Double) nicht ab.
Date ist ein spezieller Datentyp für Datumsangaben. Da sie Datumsangaben auch
mit Long berechnen können (Tage werden ja ab dem 01.01.1900 als Ganzzahlen
durchnummeriert), ist Date nur notwendig, wenn Sie noch weiter in die Vergan-
genheit gehen wollen. Date beginnt schon beim 01.01.100.
Decimal ist ein spezieller Datentyp, der die Rechengenauigkeit auf 28 Stellen erhöht.
Über allen Datentypen steht der Datentyp Variant , der Joker, der immer eingesetzt
wird, wenn Sie keine Lust hatten, einen anderen Typ zu deklarieren. Funktioniert
auch, aber braucht halt den meisten Speicherplatz.
Konstanten
Konstanten sind auch Platzhalter, doch die in ihnen gespeicherten Daten sind in Stein
gemeißelt und sollen sich während der Programmlaufzeit nicht ändern. Mit der Excel-
Welt kann man das am besten vergleichen mit einem Namensbezug, zum Beispiel Ust,
der sich auf
=19 %
bezieht. Wann immer Sie in einer Formel den Ausdruck
=Ust
verwenden, wird der dahinter stehende Wert von 0,19 gezogen. In diesem Fall fungiert
dieser Name als Konstante.
Excel liefert eine Vielzahl vordefinierter Konstanten, welche die Programmierung
aussagekräftiger und damit komfortabler machen. Ein Beispiel
Application.Calculation = -4135
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