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sagt nicht viel aus, und die kryptische Zahl irritiert.
Application.Calculation = xlCalculationManual
Aha, da klingelt’s. Mit dieser Anweisung wird der Berechnungsmodus der Anwendung
auf manuell umgeschaltet. xlCalculationManual ist eine sprechende Konstante, hinter
welcher der Wert –4135 steht. Wenn Sie das nicht glauben, schreiben Sie die Zuwei-
sung
[A1] = xlCalculationManual
und in der Zelle A1 erscheint der ominöse Wert –4135. Oder Sie schauen im VBA-Editor
im Objektkatalog nach (in der Symbolleiste die offene Schachtel mit den Symbolen
drüber).
Datentyp Bereich und Objektvariablen
In der Excel-Welt lohnt es sich, Bereichen einen eigenen Datentyp zuzuschreiben. So
gibt es ja Funktionen, die Bereiche zurückgeben. Das ist ein bisschen schwer zu
begreifen, wenn damit nicht die Werte gemeint sind, die hinter dem Bereich stehen,
sondern die Bereiche selbst als Objekt. In VBA ist ein Bereich kein eigener Datentyp,
sondern einer von vielen Objekttypen. Was Objekte sind, müssen wir noch genauer
durchleuchten. Vorab nur so viel: Ungefähr so, wie Sie in Excel einem Bereich einen
Namen geben können, gibt es in VBA auch Variablen, denen man Bereiche zuordnen
kann – Objektvariablen:
Dim myRange as Range
Bei der Zuweisung besteht aber ein Unterschied zu anderen Variablen, sie beginnt
mit dem Schlüsselwort Set :
Set myRange = Range("A1")
Nun können Sie alle Eigenschaften und Methoden (was das ist, müssen wir auch
noch klären) des Bereiches direkt über die Objektvariable ansprechen. Beispielsweise
liefert
MsgBox myRange.Rows.Count
die Anzahl Zeilen, die myRange umfasst. Range ist nicht der einzige Objekttyp in VBA.
Auch andere Objekttypen können Sie in Objektvariablen packen. Dazu später mehr.
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