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Select Case funktioniert hier so wie die Excel-Funktion WAHL, ist aber wesentlicher
flexibler, da die verschiedenen Verzweigungen nicht mit 1, 2, 3 … durchnummeriert sein
müssen, sondern es sind auch Zahlenintervalle oder Textbedingungen möglich, z.B.:
Select Case InputBox("Bitte einen Buchstaben eingeben")
Case "a"
'...
Der Text in der vorletzten InputBox ist übrigens eine zusammengesetzte Zeichenkette.
Mit der Konstanten vbCrLf wird ein Zeilenumbruch erzeugt, und das & _ ermöglicht
zur besseren Lesbarkeit eine Fortführung der Anweisung in der nächsten Zeile.
Eine weitere Alternative stellt die If-then-ElseIf -Anweisung dar, die ein Zwischen-
ding zwischen verschachtelter If- und Select Case -Anweisung ist. Auf obiges Bei-
spiel bezogen, würde das wie folgt aussehen:
If Auswahl = 1 then
MsgBox "Dann fahre ihn wieder hoch!"
ElseIf Auswahl = 2 then
MsgBox "Nächstes Jahr wird's hoffentlich die Eintracht."
ElseIf Auswahl = 3 then
MsgBox "Ich wollte Dir nicht zu nahe treten."
Else
'…
End if
Schleifen
Schleifen sind die niemals müde werdenden, fleißigen Arbeitsbienen der Program-
mierung, die schon so manchen Arbeitsplatz wegrationalisiert haben. Sie sorgen
dafür, dass der gleiche Programmteil Tausende oder Millionen Male durchgeführt
wird, um z.B. alle Zellen einer Spalte oder alle Elemente einer Auflistung oder eines
Datenfeldes abzuarbeiten.
Das Prinzip der Schleifen passt sehr gut in die Welt der Folgen und Reihen, die wir
bei den finanzmathematischen Grundlagen kennengelernt haben. Wie wir gelernt
haben, basiert die (Zinses-)Zins- und Rentenrechnung auf arithmetischen und geo-
metrischen Folgen und Reihen, die in einem funktionalen Zusammenhang mit den
natürlichen Zahlen 1, 2, 3 ... n stehen. Folgende Definitionen haben Sie in Kapitel 6
kennengelernt:
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