Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
Die Zeilennummern zu Beginn der Anweisungen sind nicht notwendig, erleichtern
nur die folgende Dokumentation. Im Funktionskopf stehen nach dem Funktionsna-
men alle Argumente, welche die Funktion erwartet. Durch den Zusatz Optional kön-
nen Sie dafür sorgen, dass die Funktion auch rechnet, wenn die entsprechenden
Argumente nicht angegeben wurden. VBA würde dann in dieser Prozedur für alle als
Zahlen deklarierten Argumente 0 annehmen und für die Fälligkeit FALSCH.
Die Argumente, die auch bei der klassischen ZW-Funktion benötigt werden, sind:
Zinssatz As Double
Zinsperioden As Long
RMZ As Double
Barwert As Double
Fälligkeit As Boolean
Neu in der Spezialvariante sind:
AnzahlZahlungen As Long
RMZWachstum As Double
AnzahlZahlungen bestimmt die Anzahl der Zahlungen mit einfacher Verzinsung inner-
halb einer Zinseszinsperiode. RMZWachstum ist ein Prozentsatz, der die regelmäßigen
Zahlungen wachsen lässt. Und zwar immer mit der ersten Zahlung zu Beginn einer
neuen Zinseszinsperiode.
Zu Beginn der Function werden die benötigten Variablen deklariert, die nicht bei
Funktionsaufruf übergeben werden. In Zeile 1 findet eine Plausibilitätsprüfung statt.
Je Zinsperiode muss mindestens eine Zahlung erfolgen, ansonsten liefert die Func-
tion einen Fehlerwert, und die Berechnung wird mit der Exit Function -Anweisung
abgebrochen.
Das Argument Zinssatz erwartet den Jahreszins, deshalb muss in Zeile 5 der Zinssatz
je Zahlungsperiode ermittelt und an die Variable i übergeben werden.
Kapital ist die Variable, in der während der gesamten Prozedur das aktuelle Vermö-
gen fortgeschrieben wird. Zu Beginn entspricht es dem Barwert , der in Zeile 6 über-
geben wird.
Als Nächstes beginnen zwei ineinander verschachtelte For-Next -Schleifen. Die
äußere Schleife – von Zeile 7 bis Zeile 20 – durchläuft alle n Zinseszinsperioden. Die
innere Schleife – von Zeile 8 bis Zeile 16 – durchläuft alle p Zahlungen innerhalb
einer Zinseszinsperiode.
Search JabSto ::




Custom Search