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13.6.4
Programmierung der Userform
Nun kommen wir zur eigentlichen Programmierung, die sich in drei Teile unterglie-
dern lässt.
Variablen auf Modulebene der Userform (Eigenschaften des Userform-Objektes)
1.
Die Ereignisprozeduren von Userform und Steuerelementen
2.
Sonstige Sub- und Function-Prozeduren (Methoden des Userform-Objektes)
3.
Zum Code-Fenster gelangen Sie entweder per Klick mit der rechten Maustaste auf
die Userform im Projekt-Explorer und Auswahl von Code anzeigen im Kontextmenü
oder durch Aufruf des Menübefehls Ansicht > Code .
Um ein wenig Struktur in den Userform-Code zu bringen, gruppieren wir ihn auch in
den drei Kategorien. Zunächst kommen zwei Variablen:
Private lngPerioden As Long 'Perioden pro Jahr
Private bolF As Boolean
In die erste wird abhängig von der Periodeneinheit "J", "Q", "M", "T" , die über die
Combobox ausgewählt wurde, einer der Werte 1 (Jahr), 4 (Quartale), 12 (Monate)
oder 365 (Tage) geschrieben. Wozu, das sehen wir später. Über zwei Optionsfelder
wurde ja die Fälligkeit festgelegt. Diese Information wird an bolF mit vorschüssig =
true und nachschüssig = false übergeben.
Als Nächstes kommen die Ereignisprozeduren, die entscheiden, wann etwas passiert.
Das erste Ereignis ist bereits der Aufruf der Userform mit Userfom.Show . Dadurch wird
folgendes Ereignis ausgelöst:
Private Sub UserForm_Initialize()
cboPeriodenEinheit.List = Array("J", "Q", "M", "T")
cboPeriodenEinheit.ListIndex = 0'erster Eintrag "J" sichtbar
lngPerioden = 1'=jährliche Zahlung
End Sub
Hier werden alle Starteinstellungen vorgenommen, die dem Anwender präsentiert
werden sollen, aber nicht direkt in das Eigenschaftenfenster ( (F4) ) eingetragen wer-
den. Zum Beispiel empfiehlt es sich, für jede Gruppe der Optionsfelder einen Default-
Wert festzulegen. Beim Start unseres Zinsrechners wird die Zielgröße 1 voreingestellt
und eine nachschüssige Fälligkeit angenommen. Dies könnte man auch über das Initi-
alize-Ereignis festlegen, ist aber nicht nötig, da die Value-Eigenschaft (= true ) auch im
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