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Stellen Sie sich vor, Sie benutzen deutsche Add-Ins und schreiben für einen Kunden
eine Excel-Datei, von dem Sie wissen, dass er englische Add-Ins besitzt. Jetzt sind
Sie besonders pfiffig und übersetzen Ihre Add-In-Funktionen, die Sie in Ihren For-
meln verwenden, direkt ins Englische. Dann erhalten Sie zwar #NAME? , aber das stört
Sie ja nicht. Ziel ist, dass der Engländer nach Erhalt der Datei korrekte Berechnungen
vorfindet. Sehr schöner Ansatz, aber mit dem Abschluss wird es leider nicht klappen.
Er wird vergeblich (F9) drücken und kann die Formeln nur zum Leben erwecken,
wenn er jede einzelne Zelle reanimiert (sprich: editiert).
Übrigens haben die Excel-Standardfunktionen mit unterschiedlichen Sprachen über-
haupt kein Problem. Sie werden – außer bei Textargumenten wie z.B. =ZELLE("Datei-
name") oder =INDIREKT("Z1S1";0) – automatisch übersetzt.
Die beste Lösung für alle Probleme: keine Analysefunktionen verwenden! Zumindest
bis zur Excel-Version 2003.
2.2
Wie Sie Add-In-Funktionen vermeiden können
Für viele Add-Ins gibt es, zum Teil sehr einfache, Pendants in den Standardfunk-
tionen. Diese sind nachfolgend aufgelistet. Komplexere Lösungen zur Umgehung von
Add-In-Funktionen finden Sie auch noch in anderen Kapiteln dieses Buches.
Add-In-Funktion
Standardformel-Ersatz
Jahre mit Nachkommastellen zwischen zwei Datumsangaben
=BRTEILJAHRE(A1;B1;2)
=(B1-A1)/360
Wenn Zahlen in zwei Zellen identisch sind, wird 1 ausgegeben – ansonsten 0
=DELTA(A1;B1)
=(A1=B1)*1
Gibt 1 aus, wenn die erste Zahl nicht kleiner als die zweite ist
=GGANZZAHL(A1;B1)
=(A1>=B1)*1
Prüft, ob eine Zahl gerade ist
=ISTGERADE(A1)
=REST(KÜRZEN(A1);2)=0
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