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3.5
Datentypbeschreibung und -umwandlung
Unter Programmierern gehört es zum elementaren Basiswissen, dass Daten unter-
schiedliche Datentypen besitzen. Die in Excel relevanten Datentypen sind Zahl , Text
(String), boolescher Wert (WAHR/FALSCH) und Fehlerwert .
Die Funktion T wandelt ein Argument in einen Text um. Zahlen werden in eine leere
Zeichenfolge (Text mit Länge 0) umgewandelt. Die Funktionen N und WERT wandeln
ein Argument in eine Zahl um. Da sich ein alphanumerisches Zeichen nicht wirklich
in eine Zahl umwandeln lässt (vom Zeichencode einmal abgesehen), liefert WERT in
diesem Fall den Fehlerwert #WERT!. N macht stattdessen eine 0 daraus. N eignet
sich unter anderem prima dazu, Kommentare in Formeln zu platzieren, ohne Einfluss
auf das Ergebnis zu nehmen. Beispiel:
=IKV({-10.4.4.4};0)+N("Diese Formel berechnet den internen Zinsfuß
einer Zahlungsreihe")
Die Funktionen TYP und FEHLER.TYP geben eine Ganzzahl zurück, die angibt, um
welchen Datentyp bzw. Fehlertyp es sich bei einem Argument handelt.
Eine ähnliche Aufgabe erfüllen die Funktionen ISTFEHL, ISTBEZUG, ISTFEHLER, IST-
KTEXT, ISTLEER, ISTLOG, ISTNV, ISTTEXT und ISTZAHL. Das Ergebnis dieser Funktionen
ist aber keine Ganzzahl, sondern ein boolescher Wert: WAHR oder FALSCH.
Mit ISTGERADE und ISTUNGERADE können Sie prüfen, ob eine Zahl durch zwei teil-
bar ist. Sie ignorieren Nachkommastellen und rechnen das Gleiche wie:
ISTGERADE: =REST(KÜRZEN(A1);2)=0
ISTUNGERADE: =REST(KÜRZEN(A1);2)=1
VORZEICHEN gibt an, ob eine Zahl positiv, negativ oder null ist.
Wert/Text
Beispiel
Ergebnis
123
=T(Zellwert)
A
=WERT(Zellwert)
#WERT!
A
=N(Zellwert)
0
#NV
=TYP(Zellwert)
16
#NV
=FEHLER.TYP(Zellwert)
7
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