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Berechnungstools
Formeln sind nicht die einzige Form, um Excel zu Berechnungen zu veranlassen.
Im Folgenden soll eine kurze Übersicht über die wichtigsten Berechnungstools ge-
geben werden.
2.1
Zielwertsuche
Bei dem, was Excel als Zielwertsuche anbietet, handelt es sich mathematisch gese-
hen um die Lösung einer Gleichung mit einer Unbekannten. Wenn es beispiels-
weise darum geht, den Zins, den ein bestimmter Betrag nach einer bestimmten
Zeit ergibt, auszurechnen, wobei der Betrag, der Zinssatz und die Laufzeit gegeben
sind, kann diese Aufgabe mit der Formel Zins = Betrag * Zinssatz * Jahre ge-
löst werden. Zins ist hier die Unbekannte. Mit der gleichen Formel kann gearbeitet
werden, wenn sich die Fragestellung verändert. Ist z. B. bekannt, wie hoch der Zins
sein soll und welcher Betrag für wie viele Jahre zur Verfügung steht, und ist ge-
fragt, wie hoch dann der Zinssatz sein soll, dann muss die Gleichung nur nach dem
Zinssatz umgestellt werden: Zinssatz = Zins / (Betrag * Jahre) .
Würden Sie in Excel mit diesen Formeln arbeiten, müssten Sie allerdings auf die
eingebauten Tabellenfunktionen verzichten, da diese ja nicht einfach umgestellt
werden können. Zum anderen müssten Sie die Gleichung von Hand umstellen
(dazu muss aber das mathematische Verfahren bekannt sein), da Excel keine Me-
thode bietet, um Gleichungen umzustellen. Diese ganze Mühe lässt sich mit der
Zielwertsuche vermeiden. Deren Einsatz lohnt sich insbesondere, wenn es nicht
bloß um derart einfache Gleichungen geht.
Bestimmung einer maximalen Kredithöhe
Bei der Zielwertsuche rechnet Excel mit den eingebauten Funktionen, stellt aber
nicht mehr die Aufgabe, aus den vorgegebenen Werten das Ergebnis zu berech-
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