Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
tischen Funktionen selbst ausrechnen, was Sie ausgezahlt bekommen. Sie brau-
chen dazu natürlich die Angabe über den Kurs für den Abrechnungstermin, also
den Tag, an dem verkauft werden soll. Der Abrechnung beim Kauf der Papiere
können Sie die übrigen Daten entnehmen, die nötig sind: das Datum der Emission
des Papiers, das Datum der Fälligkeit, den Nominalzinssatz, den Nennwert und die
Anzahl der Zinstermine pro Jahr. Aus der Anzahl der Zinstermine ergibt sich der
erste Zinstermin.
Excel braucht zusätzlich noch die Angabe über die Basis, auf der die Zinstage be-
rechnet werden. Das ist hier immer der Wert 4, also 360 Tage pro Jahr, 30 Tage
pro Monat. In der Zelle B13 wird der aktuelle Kurswert einfach mit
=Nennwert * Kurs/100
errechnet. Zusätzlich wird noch die Anzahl der Zinstage berechnet. Dafür kann die
Formel
= ZINSTERMTAGVA(Abrechnungstermin;
Faelligkeit; 1; 4)
verwendet werden. Das Ergebnis dient hier aber nur zur Information, für die Be-
rechnung der inzwischen aufgelaufenen Zinsen wird dieser Wert nicht benötigt.
Neben dem Kurs spielt beim Verkauf der Betrag der aufgelaufenen Zinsen eine
Rolle. Der wird in E6 mit der Funktion AUFGELZINS() berechnet. Die Formel lautet:
=AUFGELZINS(Emission; Erster_Zinstermin;
Abrechnungstermin;
Nominalzins; Nennwert;
Zinstermine_pro_Jahr;
Basis_für_Berechnung_der_Zinstage)
Nun kommen in der Regel aber noch ein paar Kosten hinzu:
Als Provision berechnet die Bank beispielsweise 0,5 % des Nennwertes. Als Mak-
lergebühr sind 0,075 % des Nennwertes zu zahlen. Dann muss noch eine fixe Spe-
sengebühr entrichtet werden. Der tatsächlich ausgezahlte Betrag ergibt sich somit
aus dem Kurswert plus aufgelaufene Zinsen, abzüglich der drei genannten Kosten-
Posten.
Beachten Sie, dass bei ausländischen Papieren meist leicht abweichende Maklerge-
bühren berechnet werden.
Search JabSto ::




Custom Search