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Liefern zusätzlich auch die genauen Abstände zwischen Werten verwertbare Infor-
mationen, wie etwa bei Daten über Gewicht und Größe, wird für die Daten eine
metrische Skala verwendet.
Es ist evident, dass bestimmte statistische Auswertungen für eine bestimmte Skalie-
rung wenig Sinn ergeben, wie etwa ein Mittelwert zwischen verheiratet und ledig.
Eine weitere grundlegende Unterscheidung in Bezug auf die Art des Datenmateri-
als ist die zwischen diskreten Werten und stetigen Werten. Während der Famili-
enstand einer Person nur wenige Werte annehmen kann, lässt sich die Körper-
größe in einer beliebigen Genauigkeit, also auch mit beliebigen Zwischenwerten
angeben.
Urliste und Merkmalsverteilung
Die erste Aufzeichnung der Merkmalswerte für die Einheiten, die statistisch unter-
sucht werden, wird auch als Urliste bezeichnet. Sie enthält die Rohdaten für die
weiteren Untersuchungen. Die Tabellenstruktur, die Excel vorgibt, ist gut geeig-
net, eine solche Urliste anzulegen.
Abbildung 7.1 Beispiel für eine Urliste zum Merkmal Körpergröße
In der Urliste werden alle vorkommenden Merkmale genauso oft notiert, wie sie
tatsächlich vorkommen. Ein erster Schritt, um die Datenmenge zu reduzieren ist
deshalb regelmäßig, die Häufigkeit, mit der die verschiedenen Merkmale auftre-
ten, zu berechnen und in der Folge mit der Verteilung der Häufigkeiten zu arbei-
ten. Bei Daten zur Körpergröße bietet es sich an, die erfassten Werte in Intervalle
zu gliedern. Dazu kann in Excel die Funktion HÄUFIGKEIT() verwendet werden.
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