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Dabei wird unterschieden zwischen der absoluten Häufigkeit, die abgibt, wie oft
ein Merkmal auftritt, und der relativen Häufigkeit, bei der die absolute Häufigkeit
in Bezug gesetzt wird zur Gesamtzahl der beobachteten Werte. Die relative Häu-
figkeit kann nur Werte zwischen 0 und 1 annehmen und wird oft als Prozentsatz
dargestellt.
Die folgende Abbildung zeigt eine erste Auswertung der abgebildeten Urliste, wo-
bei die Daten in 10 Intervalle oder Klassen eingeteilt werden.
Abbildung 7.2 Erste Auswertung der Häufigkeitsverteilung
7.2
Stichproben und Grundgesamtheiten
Fast alle statistischen Verfahren haben entweder mit Stichproben oder mit Grund-
gesamtheiten zu tun, häufig auch direkt oder indirekt mit beidem. Eine Stichprobe
ist eine Untergruppe von Elementen aus einer Grundgesamtheit, die zufällig aus
dieser Grundgesamtheit ausgewählt wurden. Zufällig heißt hier, dass bei der Aus-
wahl darauf geachtet wird, dass nicht bestimmte Elemente der Grundgesamtheit
bevorzugt werden. Die Grundgesamtheit ist die Menge der Elemente, aus denen
die Stichprobe genommen wird. Geht es beispielsweise um Wahlprognosen, be-
steht die Grundgesamtheit aus der Summe aller Wahlberechtigten in einem be-
stimmten Gebiet zu einer bestimmten Zeit. Soll nun etwa für eine Meinungsum-
frage eine Stichprobe der Wahlberechtigten genommen werden, genügt es nicht,
ein oder alle Telefonbücher zufällig aufzuschlagen (Telefonbesitzer werden bevor-
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