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keitsverteilung an, es gibt also kein Indiz dafür, dass der Würfel beispielsweise
gezinkt oder defekt ist.
Die Funktion CHIQU.TEST() rechnet nach folgendem Verfahren: Zunächst wird
für alle Variablen die Differenz zwischen dem beobachteten und dem erwarteten
Ergebnis gebildet und diese dann quadriert, sodass die negativen Vorzeichen keine
Rolle mehr spielen. Das Ergebnis wird jedes Mal durch den erwarteten Wert ge-
teilt, um die Abweichungen zu relativieren. Aus diesen Einzelergebnissen wird die
Summe ermittelt, um den Wert der chi-quadrierten Verteilung zu erhalten, der
auch als Chi-Quadrat oder mit u bezeichnet wird. Dieser Wert wird als Prüfgröße
verwendet.
Dieser Wert würde bei einer perfekten Übereinstimmung zwischen dem erwarteten
und dem beobachteten Ergebnis 0 sein. Je größer der Wert ist, umso fragwürdiger
ist die Übereinstimmung. Im letzten Schritt ermittelt die Funktion nun die Wahr-
scheinlichkeit dafür, dass u den errechneten Wert annimmt. In diesem Fall ergibt
sich der Wert 0,76 oder 76%. Dieser Wert liegt deutlich über dem vorgegebenen
Signifikanzniveau. Mit der Funktion CHIQU.INV() kann zum Vergleich mit dem
Prüfwert ein kritischer Wert aus der Chi-Quadrat-Verteilung berechnet werden.
=CHIQU.INV(1-0,05;5)
also mit 1 – einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% und mit 5 Freiheitsgraden er-
gibt den Wert 11,070, der wesentlich höher als der Prüfwert ist. Der Prüfwert liegt
also nicht im kritischen Bereich.
Abbildung 7.16 Beispiel für die Funktion CHIQU.TEST()
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