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Die Funktion liefert Wahrscheinlichkeiten für eine exponentialverteilte Zufallsva-
riable. Die Haltbarkeit von Bauteilen, die Halbwertzeiten radioaktiver Elemente
etc. können mit einer Exponentialverteilung dargestellt werden. Die Funktion er-
setzt die bisherige Funktion EXPONVERT() .
Mit x wird das Quantil angegeben, für das die Wahrscheinlichkeit ermittelt wer-
den soll. Lambda ist ein Parameter, der bei der Dichtefunktion den Anfangswert
bei x=0 sowie den Grad des Abfalls bestimmt.
Kumuliert ist ein Wahrheitswert, mit dem der Typ der Funktion bestimmt wird.
Ist Kumuliert mit WAHR belegt, wird der Wert der Verteilungsfunktion geliefert
(die Fläche bis zum Quantil), mit FALSCH belegt ergibt sich der Wert für die Dichte-
funktion (der Wert auf der y-Achse). Normalerweise wird die Verteilungsfunktion
benötigt, deren Wert aussagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Zufalls-
variable einen Wert zwischen 0 und x annimmt.
Abbildung 7.18 Beispiele für die Verteilungsfunktion und die Dichtefunktion der
Exponentialverteilung
Die Exponentialverteilung wird insbesondere für die Berechnung der Dauer von
zufälligen Zeitintervallen benutzt. So können beispielsweise die Haltbarkeit von
Bauteilen, die Halbwertzeiten radioaktiver Elemente etc. gut mit einer Exponenti-
alverteilung dargestellt werden. In dem folgenden Beispiel wird davon ausgegan-
gen, dass ein Gerät eine Ausfallrate ( Lambda ) von 0,1 Promille pro Tag hat. Es in-
teressiert die Frage, wie viele Geräte nach einem Jahr wahrscheinlich defekt sein
werden. Die Funktion =EXPON.VERT(365; 0,0001; WAHR) liefert als Ergebnis
den Wert 0,0358 für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gerät höchstens 1 Jahr funk-
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