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Im abgebildeten Beispiel wird getestet, ob die beiden Stichproben aus derselben
Grundgesamtheit stammen können. In A14 und B14 sind die Varianzen der ein-
zelnen Stichproben mit der Funktion VAR.S() berechnet.
Wenn Sie von diesen beiden Varianzwerten den Quotienten bilden, wobei der
größere Wert in den Zähler gesetzt wird, ergibt sich ein F-Wert, der die Ausprä-
gung einer Zufallsvariabeln ist, die zu einer F-Verteilung gehört. Der in diesem Fall
berechnete F-Wert 1,31 ist niedriger als der in E4 mit der Funktion F.INV.RE()
berechnete kritische F-Wert mit einem Signifikanzniveau von 5% und den Frei-
heitsgraden der beiden Stichproben – jeweils Anzahl Werte –1. Die Nullhypothese
muss also nicht verworfen werden.
Sie können nun für den F-Wert 1,31 die Überschreitungswahrscheinlichkeit be-
rechnen, indem sie für diesen Wert die Funktion F.VERT.RE() mit den beiden
Werten für Freiheitsgrade berechnen und das Ergebnis mit 2 multiplizieren. Das
ergibt hier den Wert 0,73. Dieser Wert ist größer als das Signifikanzniveau von
0,05, was noch einmal die Nullhypothese bestätigt. Denselben Wert erhalten sie
mit der Funktion F.TEST() auch direkt, wenn Sie als Argumente die beiden Wer-
tebereiche angeben, wie in Zelle E5 zu sehen ist.
Abbildung 7.20 Beispiel für den F-Test
F.VERT()
F.DIST()
Syntax:
F.VERT( x; Freiheitsgrade1 ; Freiheitsgrade2 ; Kumuliert )
Beispiel:
=F.VERT(3,787;7;7;WAHR)
ergibt 0,95
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