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Die Funktion liefert die einseitige Wahrscheinlichkeit für einen Gauß-Test bei nor-
malverteilten Daten. Für den mit x angegebenen Erwartungswert einer Zufallsva-
riable gibt G.TEST() die Wahrscheinlichkeit zurück, mit der der Stichprobenmit-
telwert größer ist als der Durchschnitt der in Matrix angegebenen Werte. Mit
diesem Test kann die Wahrscheinlichkeit dafür geschätzt werden, dass ein be-
stimmter Wert aus derselben (normalverteilten) Grundgesamtheit stammt wie
eine gegebene Stichprobe. Die Funktion ersetzt die bisherige Funktion GTEST() .
Mit Matrix wird der Datenbereich der Stichprobe angegeben, mit der der Wert x
verglichen werden soll. Das optionale Argument Sigma gibt die Standardabwei-
chung der Grundgesamtheit, wenn sie bekannt ist. Wird Sigma nicht angegeben,
dann verwendet die Funktion die Standardabweichung der Stichprobe als Schätz-
wert für Sigma .
Abbildung 7.24 Beispiel für einen Gauß-Test
Der Test liefert als Wahrscheinlichkeit 0,97 für die Hypothese, dass der Einzelwert
zur gleichen Grundgesamtheit gehört. Der Test wird genauer, wenn die Stichprobe
größer ist und die Standardabweichung der Grundgesamtheit vorliegt. Damit der
Test zu brauchbaren Ergebnissen führt, sollte die Matrix wenigstens 30 Werte ent-
halten. Siehe auch Abschnitt 15.18, »Gaußtest«.
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