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Die Funktion berechnet das geometrische Mittel für eine Reihe von Daten, die po-
sitive Zahlen und größer Null sein müssen. Berechnet wird das geometrische Mit-
tel, indem alle Beobachtungen miteinander multipliziert werden und dann die n-
te Wurzel aus dem Ergebnis gezogen wird.
Das Ergebnis von GEOMITTEL() ist immer kleiner als das Ergebnis für MITTEL-
WERT() . Ein wichtiges Anwendungsgebiet ist die Errechnung von Mittelwerten für
Zuwachsraten.
Seit Excel 2007 sind 255 Argumente möglich, in den älteren Versionen 30. Ist ei-
ner der für die Berechnung aufgenommenen Werte 0 oder kleiner, so gibt Excel
eine Fehlermeldung aus.
Das abgebildete Beispiel wendet die Funktion auf Zuwachsraten an, die über einen
Index in Spalte D angegeben werden, und zwar als Verhältnis des aktuellen Jah-
resbetrags zum Vorjahresbetrag. Von diesen Indexwerten wird in Zelle D15 das
geometrische Mittel berechnet:
=GEOMITTEL(D6:D14)
Zur Kontrolle werden die Jahreswerte in Spalte E und F mal mit dem geometri-
schen Mittelwert und mal mit dem arithmetischen Mittelwert nachgerechnet, und
es wird deutlich, dass der letzte Jahresbetrag nur über das geometrische Mittel
korrekt ausgegeben wird.
Abbildung 7.26 Das geometrische Mittel im Vergleich zum Mittelwert
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